Die EG-Währungsunion führt zur Zerreißprobe

Die EG-Währungsunion führt zur Zerreißprobe ist ein am 11. Juni 1992, kurz nach der Unterzeichnung des Vertrags von Maastricht, in der FAZ veröffentlichtes Manifest, in dem die Initiatoren Renate Ohr und Wolf Schäfer vor einer überhasteten und fehlerhaften Einführung einer europäischen Gemeinschaftswährung warnten. Unterschrieben wurde das Manifest von 60 weiteren deutschen Professoren der Wirtschaftswissenschaften. Bekannt ist es u. a. auch als Memorandum führender deutscher Wirtschaftswissenschaftler zur Währungsunion vom 11. Juni 1992, während es verschiedene Medien als 62 Professoren gegen den Vertrag von Maastricht bezeichneten.

In der Denkschrift wird die Idee einer Währungsunion nicht grundsätzlich abgelehnt. Vielmehr werden die im Vertrag von Maastricht zur Erreichung des Ziels vorgesehenen Maßnahmen als unzureichend oder falsch angesehen. Angemerkt wird zunächst, dass für eine Währungsunion eine dauerhafte Angleichung der Wirtschaftsstrukturen nötig sei. Um dies zu gewährleisten, sei daher auch eine Überprüfung über einen gewissen Zeitraum hinweg nötig und nicht eine Überprüfung an einem willkürlich festgelegten Stichtag. Auch die zu diesem Zweck vereinbarten EU-Konvergenzkriterien, etwa die relative Preisniveaustabilität, seien nicht ausreichend und ein Bestehen auf deren konsequente Einhaltung sei aus politischen Gründen sowieso fraglich. Anschließend wird in Frage aufgeworfen, ob die EZB ihr Hauptziel, die Preisstabilität, aufgrund unterschiedlicher nationaler Eigeninteressen, wirklich wird durchsetzen (können). Insbesondere da es bisher nicht einmal einen europaweiten Konsens, Preisstabilität als Priorität zu betrachten, gebe. Die Professoren warnen ferner vor drohender Arbeitslosigkeit und „hohe[n] Transferzahlungen im Sinne eines ‚Finanzausgleichs’“, falls die ökonomisch schwächeren Länder dem neuen Konkurrenzdruck nicht gewachsen sein sollten. Grundsätzlich solle ein wirtschaftlich, sozial und interessenpolitisch einiges Europa die Voraussetzung (und nicht das Ziel) einer Gemeinschaftswährung sein, da andernfalls starke ökonomische Spannungen entstünden. Diese könnten sogar „zu einer politischen Zerreißprobe führen […] und damit das Integrationsziel gefährden“.
Die währungspolitischen Beschlüsse von Maastricht: Eine Gefahr für Europa
1. Eine Wirtschafts- und Währungsunion kann als erstrebenswertes Ziel des europäischen Integrationsprozesses angesehen werden. Die Beschlüsse von Maastricht sind allerdings in entscheidenden Punkten ungeeignet, dieses Ziel angemessen zu verwirklichen.
2. Eine funktionsfähige Wirtschafts- und Währungsunion erfordert als Vorbedingung eine dauerhafte – über mehrere Jahre hinweg nachgewiesene – Angleichung der relevanten Wirtschaftsstrukturen der Mitgliedsländer. Eine einmalige – stichtags-bezogene – und damit mehr oder weniger zufällige Erfüllung einzelner Kriterien ist kein Nachweis der erforderlichen Konvergenz.
3. Die in Maastricht festgelegten Konvergenzkriterien sind zu weich. So ist unter anderem nicht irgendeine relative, sondern allein eine in absoluten Werten definierte Preisniveaustabilität als ökonomische Vorbedingung für den Eintritt in die Wirtschafts- und Währungsunion zu fordern.
4. Der endgültig fixierte Termin für die Realisierung der Währungsunion (1. Januar 1999) wird eine politische Eigengesetzlichkeit gegenüber den vereinbarten Konvergenzkriterien nach sich ziehen: Ist der Zeitpunkt erreicht, besteht die Gefahr, dass insbesondere das Inflationskriterium und das Defizitkriterium einer ‚tragbaren Finanzlage der öffentlichen Hand’ politisch verwässert werden, um Diskriminierungen einzelner Länder zu vermeiden.
5. Die europäische Zentralbank wird – trotz weitgehender Unabhängigkeit – Preis-stabilität in Europa nicht durchsetzen, weil es für sie aufgrund unterschiedlicher Interessen der nationalen Entscheidungsträger keinen genügend starken Anreiz gibt, dies zu wollen. Die persönliche Unabhängigkeit der Gouverneure ist nicht gesichert, und Sanktionen bei Verletzung des Stabilitätsziels fehlen.
6. Als Voraussetzung für eine erfolgreiche Politik der Preisstabilität müsste die Europäische Zentralbank auch die Wechselkurskompetenz gegenüber Drittlands-währungen besitzen. Da diese Kompetenzübertragung nicht vorgesehen ist, besteht die Gefahr, dass über politische Einflussnahme auf die Wechselkurse die Geldpolitik stabilitätswidrig konterkariert wird. Dies gilt gleichermaßen für die Tatsache, dass Kapitalverkehrskontrollen gegenüber Drittländern immer noch möglich sind.
7. Einen Konsens, Preisstabilität als Priorität zu betrachten, wie er traditionell in Deutschland vorliegt, gibt es in Gesamteuropa bisher noch nicht. Nur mit einem solchen Konsens, den Notenbank, Regierung und Bevölkerung gemeinsam tragen, kann jedoch eine konsequente Stabilitätspolitik verfolgt werden, da diese unter anderem der Unterstützung der Lohnpolitik und der Finanzpolitik des Staates bedarf.
8. Die ökonomisch schwächeren europäischen Partnerländer werden bei einer gemeinsamen Währung einem verstärkten Konkurrenzdruck ausgesetzt, wodurch sie aufgrund ihrer geringeren Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit wachsende Arbeitslosigkeit erfahren werden. Hohe Transferzahlungen im Sinne eines „Finanzausgleichs“ werden damit notwendig. Da bisher noch keine Vereinbarungen über die Struktur einer politischen Union existieren, fehlt hierfür jedoch ein demokratisch hinreichend legitimiertes Regelungssystem.
9. Zur Zeit gibt es daher kein ökonomisch zwingendes Argument dafür, von oben eine monetäre Einheit auf ein wirtschaftlich, sozial und interessenpolitisch noch uneiniges Europa zu stülpen. Die Verwirklichung des EG-Binnenmarktes benötigt oder erzwingt keineswegs eine gemeinsame europäische Währung.
10. Die überhastete Einführung einer Europäischen Währungsunion wird Westeuropa starken ökonomischen Spannungen aussetzen, die in absehbarer Zeit zu einer politischen Zerreißprobe führen können und damit das Integrationsziel gefährden.
11. Die Beschlüsse von Maastricht, nicht die Kritik an ihnen, gefährden ein konfliktarmes Zusammenwachsen in Europa.
Zu den Unterzeichnern gehören fast ausschließlich Professoren der Wirtschaftswissenschaften. Es sind jedoch auch ein paar Professoren anderer Fachgebiete vertreten. Auch der ehemalige Bundesminister für Finanzen und Wirtschaft Karl Schiller unterschrieb das Manifest; ebenso der spätere Wirtschaftsweise Bert Rürup, nach dem die Rürup-Rente benannt wurde:
Ulrich Baßeler, Dieter Bender, Hartmut Berg, Norbert Berthold, Reinhold Biskup, Rolf Caesar, Wolfgang Cezanne, Dietrich Dickertmann, Dieter Duwendag, Hans-Hermann Francke, Wilfried Fuhrmann, Günter Gabisch, Otto Gandenberger, A. Ghanie Ghaussy, Herbert Giersch, Heinz Grossekettler, Harald Hagemann, Karl-Heinrich Hansmeyer, Karl-Hans Hartwig, Rolf Hasse, Klaus Herdzina, Franz Holzheu, Lothar Hübl, Harald Jürgensen, Dietmar Kath, Wim Kösters, Franz Peter Lang, Hans-Otto Lenel, Helga Luckenbach, Klaus Mackscheidt, Manfred J. M. Neumann, Peter Oberender, Renate Ohr, Hans-Georg Petersen, Reinhard Pohl, Rudolf Richter, Klaus Rose, Gerhard Rübel, Bert Rürup, Wolf Schäfer, Karl Schiller, Hans-Jürgen Schmahl, Ingo Schmidt, Dieter Schmidtchen, Jürgen Schröder, Jochen Schumann, Axel Sell, Friedrich L. Sell, Jürgen Siebke, Heinz-Dieter Smeets, Johann Heinrich von Stein, Gunter Steinmann, Jörg Thieme, Roland Vaubel, Hans-Jürgen Vosgerau, Christian Watrin, Johannes Welcker, Robert von Weizsäcker, Eberhard Wille, Manfred Willms, Artur Woll, Werner Zohlnhöfer.

Der Tag der Verdammten

Der Tag der Verdammten (Original: Amanecer a Puerta Oscura) ist ein spanisch-italienischer Abenteuerfilm mit deutlichen religiösen Untertönen, der 1957 von José Maria Forqué inszeniert wurde. Er wurde auch unter dem Alternativtitel Wem Gott vergibt und im Fernsehen als Die Verdammten der Sierra gezeigt.

Im spanischen Bergland des 19. Jahrhunderts wird ein Brigantentrio nach mühseliger Verfolgungsjagd unter Mordverdacht festgenommen. Da diese Festnahme in der Fastenzeit geschah, ist es nach dem religiösen Bräuchen der Gegend um Malaga den drei Verdächtigen möglich, an der Prozession des Mittwochs in der Karwoche teilzunehmen. Der Finger der dabei mitgeführten Christus-Statue identifiziert den tatsächlichen Mörder.
„Thematisch uneinheitlich, überzeugt der Film durch seine urwüchsige Erzählweise sowie die in kraftvollen Farben schwelgenden Bildkompositionen.“
Der Film war 1957 für den Goldenen Bären in Berlin nominiert und gewann einen Spezial-Silbernen Bären. Francisco Rabal als Hauptdarsteller gewann 1958 einen der Premios del Círculo de Escritores Cinematográficos.

Unteres Würmtal

IUCN-Kategorie IV − Habitat-/Species Management Area
Unteres Würmtal ist ein Naturschutzgebiet im Gebiet der Stadt Pforzheim und der Gemeinde Neuhausen im Enzkreis in Baden-Württemberg. Mit Verordnung vom 17. August 1995 hat das Regierungspräsidium Karlsruhe das Gebiet unter Naturschutz gestellt. Das Gebiet hat eine Fläche von 158,5 Hektar, es liegt mit 125,8 Hektar auf dem Gebiet der Stadt Pforzheim und mit 32,7 Hektar auf dem Gebiet der Gemeinde Neuhausen.

Der Unterlauf der Würm auf den letzten neun Kilometern vor ihrer Mündung in die Nagold ist ein weitgehend unverbautes Schwarzwaldtal. Das Naturschutzgebiet liegt zwischen 252 und 370 Meter über NN. Es beginnt rund zwei Kilometer hinter Tiefenbronn und geht bis zur Stadtgrenze von Pforzheim und gehört zum Naturraum 150-Schwarzwald-Randplatten innerhalb der naturräumlichen Haupteinheit 15-Schwarzwald. Es grenzt auf seiner gesamten Länge an Landschaftsschutzgebiete, und zwar im ersten Drittel an das LSG Nr. 2.36.041-Neuhausen-Biet und anschließend an das LSG Nr. 2.31.001-Landschaftsschutzgebiet für den Stadtkreis Pforzheim. Außerdem ist es Teil des rund 1.902 Hektar großen FFH-Gebiets Nr. 7118341 Würm-Nagold-Pforte.
Wesentlicher Schutzzweck ist die Erhaltung und Verbesserung
als Lebensraum speziell angepasster Tier- und Pflanzengesellschaften, als klimarelevante Elemente des Naturraumes und als landschaftstypische Bestandteile eines Schwarzwaldtales.
Ein weiteres Ziel des Naturschutzgebietes ist die Erhaltung der kulturhistorischen Einrichtungen wie Wasserleitungen, Wehre und Wässerungsgräben, der Uferbefestigungen aus der Zeit des Holzflößens sowie der Ruine Liebeneck mit ihren historischen Befestigungsanlagen.

Aalkistensee | Albtal und Seitentäler | Bauschlotter Au | Bauschlotter Schloßpark | Beim Steiner Mittelberg | Betzenbuckel | Büchelberg | Diefenbacher Mettenberg | Ellmendinger Roggenschleh | Enztal zwischen Niefern und Mühlacker | Erlen-, Metten- und Gründelbachniederung | Ersinger Springenhalde | Essigberg | Eyach- und Rotenbachtal | Felsengärten Mühlhausen | Füllmenbacher Hofberg | Großglattbacher Riedberg | Kalkofen | Kammertenberg | Klebwald | Mistwiesen | Monbach, Maisgraben und St. Leonhardquelle | Neulinger Dolinen | Roßweiher | Schützinger Spiegel | Silberberg | Tiefenbronner Seewiesen | Unteres Würmtal | Weissacher Tal
Felsenmeer | Mangerwiese-Wotanseiche | Unteres Würmtal

Jesus Christus Erlöser

Jesus Christus Erlöser ist eine Rezitation von Klaus Kinski, uraufgeführt im Jahr 1971. Thema ist das Neue Testament, der vorgetragene Text ist von Kinski selbst verfasst. Ein Großteil des Textes ist direkt aus dem Neuen Testament übernommen, insbesondere werden Reden Jesu verwendet. Der Vortrag fängt mit den Worten „Gesucht wird Jesus Christus“ an, aus der Perspektive einer polizeilichen Suche nach Jesus Christus. Kinski wechselt die Perspektive mehrmals und lässt neben Jesus auch andere Personen aus Jesu Umfeld zu Wort kommen. Kritische Passagen behandeln das damalige Establishment, Kirchen, Parteien und den damals viel diskutierten Krieg in Vietnam.
Bekannt ist das Stück durch die kontroverse Uraufführung und indirekt dadurch, dass 1999 eine von den Erben Kinskis nicht genehmigte Veröffentlichung von Tonaufnahmen der Uraufführung verboten wurde. Ausschnitte des Mitschnittes werden im Dokumentarfilm Mein liebster Feind von Werner Herzog gezeigt. Einzelne Zuschauer provozierten Kinski mit Zwischenrufen und störten die Vorstellung. Kinski beschimpfte diese und brach die Veranstaltung ab, um Stunden später noch einmal von vorne anzufangen und vor stark reduziertem Publikum den Monolog komplett vorzutragen.

Jesus Christus Erlöser war als große Tournee durch ganz Deutschland geplant und wurde von Kinski am 20. November 1971 in der Deutschlandhalle in Berlin-Westend uraufgeführt. Vor 3000 bis 5000 Zuschauern trug Kinski den Text als Monolog vor. Der Text umfasst etwa 30 Schreibmaschinenseiten (Kinski erwähnte dies während der Aufführung) und sollte in etwa 90 Minuten vorgetragen werden. Dies wurde durch Zwischenrufe aus dem Publikum („Arschloch“) unterbrochen. Kinski fiel aus der Rolle und beschimpfte die Provokateure („Du dumme Sau!“, „Scheiß Gesindel!“). Er brach ab, um den Text nochmal anzufangen. Zwischendurch rief er einen störenden Zuschauer aus dem Publikum auf die Bühne, der sagte, er glaube, dass Kinski nicht der echte Jesus Christus sei, da Jesus „duldsam“ gewesen sei und versucht hätte, andere zu überzeugen und nicht zu sagen: „Halt deine Schnauze“. Kinski vertrieb den Zuschauer brüllend von der Bühne mit diesen Worten: „Nein, er hat nicht gesagt: ‚Halt die Schnauze‘. Er hat eine Peitsche genommen und hat ihm in die Fresse gehauen! Das hat er gemacht, du dumme Sau! Und das kann dir auch passieren!“ Er wandte sich wieder zum Publikum und rief: „Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder, die, die nicht zu dem Gesindel gehören, schmeißen die anderen raus, oder sie haben ihr Geld umsonst bezahlt!“ Mit diesen Worten verließ Kinski die Bühne. Als er wieder auftrat, brachten nach einer Weile weitere Zwischenrufe Kinski wieder aus der Fassung; er stieß einen Zuschauer von sich weg und ließ ihn von der Bühne stoßen. Er drohte, den Vortrag abzubrechen und ging abermals, diesmal mit den Worten: „Und wenn nur ein einziger übrig bleibt, der das hören will, so muss er warten, bis das andere Scheiß-Gesindel weggegangen ist!“ Zuschauer betraten die Bühne und wandten sich per Mikrofon an das Publikum. Ordner drängten einen Zuschauer von der Bühne; im weiteren Verlauf forderten einige Zuschauer, Kinski solle sich bei dem Zuschauer entschuldigen und skandierten „Kinski ist – ein Faschist“.
Im weiteren Verlauf trug Kinski den Text mit weiteren Unterbrechungen vor (etwa eine Stunde), bis er die Aufführung aufgrund der Zwischenrufe abbrach. Ein Großteil der Zuschauer verließ den Vortrag.
Später, etwa um Mitternacht, erschien Kinski nochmal vor der Bühne im Zuschauerraum, wo etwa 100 bis 200 Personen verblieben waren. Er setzte, mit schwacher Stimme, nochmal von Anfang des Textes an. Er unterbrach wegen störender Geräusche und setzte ein zweites Mal an, diesmal trug er den ganzen Text vor. Etwa zwei Stunden nach Mitternacht war die Aufführung beendet.
Die Pressekritiken der nächsten Tage waren zumeist sehr negativ. Kinski wurde, wie es auch ins übliche Kinski-Klischee passte, als nicht ganz ernst zu nehmender Krawallmacher beurteilt.
Es kam noch zu einer zweiten Aufführung am 27. November in der Düsseldorfer Philipshalle, die offenbar ohne nennenswerte Störungen verlief. Der Rest der Tournee wurde aufgrund der Insolvenz des Konzertveranstalters abgesagt. Dieser zweite Auftritt war Kinskis letzter Bühnenauftritt überhaupt.
Im Film „Mein liebster Feind“ macht Herzog dem Publikum den Vorwurf, es habe kein Interesse an einer reibungslosen Aufführung gehabt, sondern habe Kinski provoziert, um „ihn toben sehen zu wollen“.
In dem Lied Glaubenskrieg der deutschen Band Feindflug werden Samples verwendet: „Ich bin nicht der offizielle Kirchenjesus, ich bin nicht euer Superstar“. Auch der Frankfurter DJ und Musikproduzent Oliver Lieb nutze für die Single Jesus ist da Samples aus der Aufführung. Luke Haines verwertete 2009 das gleiche Zitat, ebenso die christliche Oi!-Band Jesus Skins für das Lied „Religion“, bei welchem es sich um eine Interpretation des gleichnamigen Liedes von Slime handelt. Rex Joswig verarbeitet die Rezitation in seinem Stück Kinski in Dub. Außerdem wurde 2003 aus den Passagen der Tribute Sampler The Kinski Files produziert. Die mittlerweile aufgelöste deutsche Band daturah, die ihren Stil selbst als „Ambient Noise Rock“ bezeichnet, verwendete Samples auf dem 2008 erschienenen Album reverie. Auch das deutsche Rap-Duo Pimpulsiv verwendete in ihrem Song „Minimal Klaus“ auf dem Album Hepatitis P, aus dem Jahre 2010, Samples.
Bear Family Records veröffentlichte im Oktober 1999 eine gekürzte Fassung unter der Regie von Volker Kühn als Hörspiel (ISBN 3-89795-662-4). Diese Fassung erschien in einer Auflage von 1000 Stück und wurde im Dezember 1999 wieder zurückgezogen, aufgrund einer Klage der Erben Klaus Kinskis (Minhoï und Nanhoï Nikolai). 2006 wurde der Vortrag erneut als Hörspiel veröffentlicht.
Peter Geyer, der auch beim späteren Film Regie führte, veröffentlichte 2006 ein Buch über die Ereignisse, das neben von Kinski verfassten Gedichten auch den beim Vortrag in Teilen abgeänderten Originaltext des Monologs enthält.
Die Aufführung vom 20. November 1971 wurde gefilmt und 2008 als Kinofilm, neu geschnitten, veröffentlicht. Im Film wird das verfügbare Material gekürzt gezeigt. Textpassagen aus Kinskis Autobiographie Ich brauche Liebe (1991) werden eingeblendet, in den Momenten wo Kinski die Bühne verlässt.

Egypte (Schiff, 1896)

bis 1907: Wolfsburg
Die Egypte war das erste Frachtschiff, das von der Deutschen Dampfschiffahrts-Gesellschaft „Hansa“ (DDG „Hansa“) an die belgische Reederei Armement Adolph Deppe in Antwerpen verkauft wurde. Die belgische Reederei erwarb bis 1909 noch zwei Schwesterschiffe der Egypte. Sie war 1896 von Sir Raylton Dixon & Co. in Middlesbrough an die DDG „Hansa“ als Wolfsburg für den Dienst zum La Plata geliefert worden. Die Werft lieferte noch zwei weitere Schiffe an die Bremer Reederei. Zu dieser Bauserie gehörte als erstes Schiff noch die 1907 abgelieferte Sonnenburg, die bei Wigham & Richardson in Newcastle gebaut worden war.
Ab 1907 ersetzte die Bremer Reederei diese Schiffe durch Neubauten. Das erste von Dixon gelieferte Schiff Rudelsburg wurde als Babylon an A. C. de Freitas & Co. für den Dienst bei der Deutschen Levante Linie (DLL) verkauft. Die drei anderen Schiffe gingen bis 1909 an die belgische Reederei Armement Deppe, die sie mit ihrer Tochtergesellschaft Compagnie Nationale Belge de Transports Maritimes ebenfalls im Verbund mit der DLL einsetzte.
Die in Egypte umbenannte Wolfsburg ging schon am 20. Februar 1909 vor Patras nach einer Kollision mit dem griechischen Dampfer Andreas verloren.

Anfang 1897 erhielt die DDG „Hansa“ von britischen Werften vier neue Schiffe von über 2500 BRT und 3700 tdw für ihren La Plata-Dienst. Sie ersetzten allmählich die kleineren Schiffe der ab 1889 in Flensburg und Dänemark beschafften Schiffe der Wartburg-Klasse, die ab 1899 an andere Reedereien verkauft wurde.
Die Wolfsburg war das zweite von Sir Raylton Dixon & Co. in Middlesbrough gelieferte Schiff der drei von dieser Werft gelieferten Schiffe der Serie. Es waren die letzten Lieferungen der Werft in Middlesbrough an die DDG Hansa, die zwischen 1893 und 1896 acht Neubauten von der Werft erhielt. Das vierte Schiff der neuen Südamerikafrachter lieferte die Werft Wigham & Richardson, der künftige Hauptlieferant der Bremer Reederei.
Die unter der Baunummer 418 entstandene Wolfsburg lief am 30. Dezember 1895 vom Stapel. Sie hatte eine Länge von 98,45 m Länge über alles und war 12,9 m breit und hatte einen Tiefgang von bis zu 4,44 m. Sie und ihre Schwesterschiffe waren die größten bislang für den Südamerika-Dienst der Reederei beschafften Schiffe. Angetrieben wurde das Schiff von einer 3-Zylinder-Dreifach-Expansionsmaschine von 1200 PSi, die eine Geschwindigkeit von 9,5 Knoten (kn) ermöglichte. Die Wolfsburg war mit 2489 BRT vermessen und hatte eine Tragfähigkeit von 3700 tdw. Am 17. Januar 1896 wurde das Schiff ausgeliefert. Namensgeber war die Burg Wolfsburg in Niedersachsen (damals Provinz Hannover).
Die Wolfsburg wurde auf der Linie der DDG „Hansa“ zum Rio de La Plata eingesetzt. Ab 1905 begann der Ersatz der älteren Schiffe durch die größeren Neubauten der Marksburg-Klasse und so wurden die Wolfsburg und ihre Schwestern ab 1907 verkauft. Das erste Schiff ging an eine mit der Deutschen Levante-Linie zusammenarbeitenden deutsche Reederei. Die Wolfsburg und ihre verbliebenen Schwestern wurden an die belgische Reederei Armement Deppe verkauft. Diese Reederei arbeitete ebenfalls mit der DLL zusammen.
Die zuerst an Armement Deppe verkaufte Wolfsburg wurde in Egypte umbenannt. Schon am 20. Februar 1909 ging sie auf einer Reise von Antwerpen nach Varna mit einer Stückgutladung vor dem griechischen Hafen Patras nach einer Kollision mit dem griechischen Dampfer Andreas verloren.
Das 1908 angekaufte Schwesterschiff Algerie (ex Minneburg) und die nach dem Verlust der Egypte 1909 angekaufte Tunesie (ex Sonnenburg) blieben bis Mitte der zwanziger Jahre im Dienst der belgischen Reederei, die nach Ende des Ersten Weltkriegs sechs ehemalige Schiffe der DDG Hansa erwarb.
Mitte der zwanziger Jahre verkaufte Armement Deppe die beiden alten Schiffe an neue Eigner in Italien.

Wolframslinde

Als eine der ältesten Linden Deutschlands gilt die Wolframslinde in Ried bei Bad Kötzting im Bayerischen Wald. Sie soll der Legende nach über 1000 Jahre alt sein. Wahrscheinlicher ist ein Alter von bis zu 800 Jahren.
Die Sommerlinde (Tilia platyphyllos) hat einen Stammumfang von 13 Metern und eine Höhe von 14 Metern. Die Hauptkrone des Baumes wurde 1950 von Stürmen schwer beschädigt. Die Linde wurde im Jahr 1967 von dem „Baumchirurgen“ Michael Maurer behandelt und abgestützt, wodurch die bizarre und knorrige Linde für die Zukunft erhalten werden sollte. Dabei wurden Maßnahmen durchgeführt, die heute nicht mehr dem Stand des Wissens entsprechen. So wurde das morsche Stammholz bis ans gesunde Holz abgedexelt, wodurch – wie man heute weiß – der Befall mit Baumpilzen gefördert wird. Obwohl die Linde seit Jahrhunderten hohl ist und praktisch nur noch auf ihrer Rinde steht, ergrünt und erblüht sie alle Jahre wieder aufs Neue.
Den Namen erhielt der Baum erst in der Neuzeit nach dem mittelalterlichen Epiker Wolfram von Eschenbach, der um 1200 in seinem Parzival die nahe Burg am Haidstein als Aufenthaltsort einer geheimnisvollen Markgräfin nennt (Adela von Vohburg?).
Wolframslinde 2004
Wolframslinde 2015
Wolframslinde Stammansicht
Wolframslinde Stützen
Wolframslinde Gedenkstein
49.20241666666712.824347222222Koordinaten: 49° 12′ 9″ N, 12° 49′ 28″ O

Dreiband-Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften 2011

• Niederlande Niederlande • Deutschland Deutschland
2,196 Niederlande Dick Jaspers
3,750 Niederlande Dick Jaspers
13 000Niederlande Dick Jaspers
Die Dreiband-Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften 2012 war die 25. Auflage dieses Turniers, dass seit 1981 in der Regel jährlich in der Billardvariante Dreiband ausgetragen wird. Sie fand vom 17. bis zum 20. März 2011 in Viersen statt, dass seit 1990 fester Austragungsort der WM ist.

Wird das Turnier mit 24 Teams gespielt, aber es melden sich weniger Teams an, so werden B-Teams zugelassen. Diese werden wie folgt vergeben:
Gespielt wurde in Viersen auf vier Match-Billards. Jedes Team bestand aus zwei Spielern. Es wurde im Satzsystem auf Punkte gespielt – in der Vorrunde (Gruppenphase) „Best of 3“ in Gruppen à drei Teams, ab dem Viertelfinals „Best of 5“. Seit 2004 wird kein Platz 3 mehr ausgespielt. Somit gab es 2 Bronzemedaillen. Die Shot-clock stand auf 40 Sekunden, mit der Möglichkeit für jeden Spieler ein Time-out je Spiel von ebenfalls 40 Sekunden zu nehmen.
Bei Punktegleichstand wird wie folgt gewertet:
Es spielten18 Teams aus 17 Nationen mit. Diese waren in acht Gruppen (A–H) zu je drei Spielern eingeteilt.
In der Gruppenphase wird „Best of 3“ auf 15 Punkte gespielt.

In der Finalrunde wird „Best of 5“ auf 15 Punkte gespielt.
1981: Japan Kobayashi & Komori • 1985: Japan Kobayashi & Komori • 1987: Schweden L. Blomdahl & T. Blomdahl
1990: Japan Kai & Yoshihara • 1991: Schweden L. Blomdahl & T. Blomdahl • 1992: Japan Kobayashi & Komori • 1993: Deutschland Aguirre & Rudolph • 1994: Deutschland Aguirre&Rudolph • 1995: Danemark Haack-Sørensen &Nelin • 1996: Danemark Laursen & Nelin • 1997: Deutschland Rudolph & Schirmbrand • 1998: Niederlande Burgman & Jaspers • 1999: Niederlande Burgman & Jaspers
2000: Schweden T. Blomdahl & Nilsson • 2001: Schweden T. Blomdahl & Nilsson • 2002: Deutschland Horn & Rudolph • 2003: Turkei Saygıner & Taşdemir • 2004: Turkei Saygıner &Taşdemir • 2005: Schweden T. Blomdahl & Nilsson • 2006: Schweden T. Blomdahl & Nilsson • 2007: Schweden T. Blomdahl & Nilsson • 2008: Schweden T. Blomdahl & Nilsson • 2009: Schweden T. Blomdahl & Nilsson
2010: Turkei Murat Naci Çoklu & Yüksel • 2011: Turkei Lütfi Çenet & Taşdemir • 2012: Belgien Merckx & Caudron • 2013: Belgien Merckx & Caudron • 2014: Belgien Merckx & Caudron • 2015: Belgien Merckx & Caudron • 2016: Niederlande Jaspers & van Erp
Portal:Billard
Freie Partie • Cadre 47/1 • Cadre 47/2 • Cadre 71/2 • Einband • Dreiband • Dreiband (Damen) • Dreiband (Junioren) • Dreiband (Nationalmannschaften) • Fünfkampf • Billard Artistique • 5-Kegel-Billard
Freie Partie • Cadre 47/1 • Cadre 47/2 • Cadre 71/2 • Einband • Dreiband • Dreiband (Damen) • Dreiband (Junioren) • Dreiband (Nationalmannschaften) • Fünfkampf • Billard Artistique
AGIPI Billard Masters • ANAG Billard Cup • Coupe d’Europe • Crystal Kelly Turnier • Dreiband-Weltcup • Lausanne Billard Masters • Verhoeven Open (vorm. Sang Lee International Open)
Asienspiele • Asian Indoor & Martial Arts Games • Südostasienspiele • World Games
Portal:Billard

Blake’s Lock

Das Blake’s Lock ist eine Schleuse im River Kennet in Reading, Berkshire, England. Sie liegt in dem kurzen Abschnitt des Flusses, der als Teil der Themse betrachtet und von der Environment Agency verwaltet wird.

Die ersten 1,5 km des River Kennet von seiner Mündung in die Themse sind seit dem 13. Jahrhundert schiffbar. Blake’s Lock war ursprünglich eine Stauschleuse, die unter dem Namen Brokenburglok bekannt war. 1404 einigte sich der Abt von Reading Abbey, der den River Kennet kontrollierte mit den Zünften der Stadt Verkehr von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang durch die Schleuse passieren zu lassen. Die Gebühr dafür betrug einen Penny. 1794 hatte sich nicht viel geändert als John Rennie, der Erbauer des Kennet-und-Avon-Kanals die Schleuse als schlecht und unbequem beschrieb.
Die Schleuse wurde 1802 umgebaut, um die Schifffahrt auf von der Themse in den River Kennet zu verbessern. Die Schleuse wird auch heute noch mit hölzernen Trägern, die 2006 erneuert wurden, per Hand bedient.
Neben der Schleuse befindet sich das Riverside Museum, das die Geschichte der beiden Flüsse Kennet und Themse in Reading darstellt. Das Museum befindet sich in zwei ehemaligen Industriegebäuden dem Screen House und dem Turbine House.
51.456087-0.954566Koordinaten: 51° 27′ 22″ N, 0° 57′ 16″ W

Igor Wiktorowitsch Lawrow

Stand: Nationalmannschaft 31. Januar 2008
Igor Wiktorowitsch Lawrow (russisch И́гор Ви́кторович Лавро́в, wiss. Transliteration Igor Viktorovič Lavrov; * 4. Juni 1973 in Stawropol, Sowjetunion) ist ein russischer Handballspieler. Seine Körperlänge beträgt 1,86 m.
Lawrow, der zuletzt für den deutschen Verein HSV Hamburg (Rückennummer 22) spielte und früher für die Russische Männer-Handballnationalmannschaft auflief, wurde meist auf der Rückraummitte eingesetzt.
Igor Lawrow begann in seiner Heimatstadt mit dem Handballspiel. Dort wurde er von seinem Vater Wiktor trainiert. Bereits mit 15 Jahren debütierte er in der ersten Mannschaft von Stawropol, die damals in der zweiten sowjetischen Liga spielte. Mit 18 Jahren wechselte er in die erste Liga zum benachbarten GK Kaustik Wolgograd, wo er u. a. mit Oleg Kuleschow zusammenspielte. Nach nur einem Jahr zog er weiter zum Hauptstadtclub ZSKA Moskau, wo er die Nachfolge von Talant Dujshebaev antrat. Mit Moskau gewann er 1994 und 1995 die russische Meisterschaft.
1998 kam Lawrow über Wolfgang Gütschow, den damaligen Manager der russischen Nationalmannschaft, in Kontakt zur deutschen SG Flensburg-Handewitt, die Lawrow unter Vertrag nahm. Mit den Fördestädtern gewann er 1999 den europäischen City-Cup sowie 2000 den DHB-Supercup. Als Lawrow Ende 2001 aber hinter Christian Berge und dem neu verpflichteten Joachim Boldsen nur zur dritten Wahl auf der Spielmacherposition abrutschte, zog er – wiederum auf Initiative von Wolfgang Gütschow – weiter zur SG Wallau-Massenheim. Dort gewann er zwar keine weiteren Titel, stieg aber zum Führungsspieler der „Jungen Wilden“ um Pascal Hens, Dominik Klein oder Gregor Werum auf. Als Wallau-Massenheim allerdings keine Spiellizenz für die Saison 2005/06 erhielt und der Zwangsabstieg in die Regionalliga folgte, ging Lawrow zum HSV Hamburg. Dort kam er zwar hinter Guillaume Gille nur noch sporadisch zum Einsatz, gewann aber 2006 noch einmal den DHB-Pokal sowie 2007 den Europapokal der Pokalsieger. 2007 beendete Lawrow seine Karriere und kehrte in seine russische Heimat zurück.
Igor Lawrow hat bisher 165 Länderspiele für die russische Männer-Handballnationalmannschaft bestritten. Mit der russischen Männer-Handballnationalmannschaft wurde er 1996 Europameister, 1997 Weltmeister sowie 2000 Olympiasieger. Bei der Handball-Weltmeisterschaft der Männer 1999 sowie bei der Handball-Europameisterschaft 2000 gewann er Silber.

Lex the Impaler

Lex the Impaler ist eine Pornofilm-Reihe des Regisseurs Jules Jordan, die 2001 begonnen wurde und bis 2011 sechs Filme umfasst. Die ersten beiden Teile wurden von Evil Angel Productions produziert, die letzten drei Teile von der Produktionsfirma des Regisseurs Jules Jordan Video.
Der einzige männliche Darsteller in allen Teilen ist Lexington Steele, der in jeder Szene mit wechselnden Darstellerinnen verkehrt. Nach ihm wurde die Filmreihe benannt, womit es sich um eine der ersten Pornofilm-Reihen handelt, die nach einem männlichen Darsteller benannt wurde.
Die Filme werden den Genres „Gonzo“ und „Interracial“ zugeordnet. Gonzofilme verfügen über keine Rahmenhandlung und die rudimentären Szenenhandlungen werden teilweise offen vom Regisseur beeinflusst, bei Interracial-Filmen wird der gezeigte Geschlechtsverkehr von einem Angehörigen der Schwarzen und verschiedenen Angehörigen einer anderen „Race“ ausgeübt. Ein Film besteht aus mehreren voneinander unabhängigen Szenen, in denen jeweils eine andere Darstellerin agiert.
Ansonsten unterscheiden sich die einzelnen Szenen nur durch die Schauplätze, die „Tease-Szenen“, also die Szenen, in denen die Darstellerin agiert, bevor ein Mann dazukommt, und die zu Beginn der Szene getragene Bekleidung. Die Tease-Szenen und das Outfit der Darstellerinnen gelten als Markenzeichen des Regisseurs Jules Jordan, da er auf diese einen besonderen Wert legt. In allen Szenen wird Oralverkehr, Vaginalverkehr und bis auf wenige Ausnahmen Analverkehr ausgeübt.