Der Tag der Verdammten

Der Tag der Verdammten (Original: Amanecer a Puerta Oscura) ist ein spanisch-italienischer Abenteuerfilm mit deutlichen religiösen Untertönen, der 1957 von José Maria Forqué inszeniert wurde. Er wurde auch unter dem Alternativtitel Wem Gott vergibt und im Fernsehen als Die Verdammten der Sierra gezeigt.

Im spanischen Bergland des 19. Jahrhunderts wird ein Brigantentrio nach mühseliger Verfolgungsjagd unter Mordverdacht festgenommen. Da diese Festnahme in der Fastenzeit geschah, ist es nach dem religiösen Bräuchen der Gegend um Malaga den drei Verdächtigen möglich, an der Prozession des Mittwochs in der Karwoche teilzunehmen. Der Finger der dabei mitgeführten Christus-Statue identifiziert den tatsächlichen Mörder.
„Thematisch uneinheitlich, überzeugt der Film durch seine urwüchsige Erzählweise sowie die in kraftvollen Farben schwelgenden Bildkompositionen.“
Der Film war 1957 für den Goldenen Bären in Berlin nominiert und gewann einen Spezial-Silbernen Bären. Francisco Rabal als Hauptdarsteller gewann 1958 einen der Premios del Círculo de Escritores Cinematográficos.