Nusaybin

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Nusaybin (kurdisch Nisêbîn, aramäisch: ܢܨܝܒܝܢ, Niṣībīn), ist eine Stadt im Bezirk Nusaybin der türkischen Provinz Mardin an der türkisch-syrischen Grenze.

Die Stadt hat 88.047 Einwohner und der gleichnamige Landkreis 115.072 (Stand 2012). In Nusaybin befindet sich ein Straßenverkehrsgrenzübergang zur syrischen Nachbarstadt Al-Qamischli. Die die beiden Städte verbindende Bahnlinie, Bestandteil der Bagdadbahn, ist im grenzüberschreitenden Verkehr außer Betrieb. Nusaybin selbst wird jedoch noch von Güterzügen der türkischen Bahn angefahren.
Der Name der Stadt lautete in der Antike Nisibis (zur antiken und mittelalterlichen Geschichte siehe dort). Nisibis war damals zwischen dem Römischen Reich und dem Partherreich umkämpft. Bekannt ist der Heilige Jakob von Nisibis, der als Bischof wirkte und wahrscheinlich im Jahre 338 n. Chr. verstorben ist. Die Stadt gehörte seit 363 dauerhaft zum Reich der Sassaniden, die die Einwohner vertrieben und durch Perser ersetzten. Nisibis wurde dann 639/640 nach Christus von moslemischen Arabern erobert, wurde 1515 ein Teil des osmanischen Reiches und gehört seit 1920 zur Türkei.
Heute leben vor allem Kurden und eine Minderheit an Aramäern und Arabern in der Stadt.
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Ethiopian-Airlines-Flug 702

Boeing 767 der EA mit dem Kennzeichen ET-AMF
Der Ethiopian Airlines Flug ET702 war ein Flug der Ethiopian Airlines mit dem Kennzeichen ET-AMF mit einer Boeing 767-300, der am 17. Februar 2014 mit der Androhung von Gewalt auf dem Flug von Addis Abeba nach Rom von Copilot Hailemedhin Abera Tegegn entführt wurde. Das Flugzeug flog daraufhin am Ziel Rom vorbei weiter nach Genf. Es wurden keine Personen verletzt und das Flugzeug blieb unbeschädigt, nachdem der Copilot offensichtlich die Kontrolle über das Flugzeug übernommen hatte, indem er sich im Cockpit eingeschlossen hatte, als der Kapitän zur Toilette gegangen war. Der Copilot selbst informierte die Behörden über die Entführung des Flugzeugs. Er drohte das Flugzeug abstürzen zu lassen, falls der Kapitän nicht aufhören sollte, die Tür des Cockpits aufzubrechen. Sein Ziel war es, in der Schweiz politisches Asyl zu beantragen. Der Copilot ließ sich nach der Landung ohne Widerstand festnehmen, nachdem er aus dem Cockpitfenster geklettert war. Das Flugzeug war nach dem Abweichen vom Flugplan von zwei Eurofightern der Aeronautica Militare begleitet worden. Der Bruder des Entführers gab in einem Interview an, dass sein Bruder weder politisch verfolgt noch arm sei, sondern an Verfolgungswahn leide.
Das entführte Flugzeug wurde gemäß internationaler Übereinkommen von französischen und italienischen Kampfflugzeugen eskortiert. Der Schweizer Luftraum wurde bis zum Endanflug nicht überflogen. Von nationalen und internationalen Medien wurde angemerkt, dass der Jetbetrieb der Luftwaffe nur zu Bürozeiten wochentags von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr 30 bis 17 Uhr einsatzbereit sei, was in der Schweiz eine erneute Diskussion über die Luftraumsicherung des Landes auslöste.
Ein äthiopisches Gericht verurteilte den Entführer wegen Luftpiraterie in Abwesenheit zu 19½ Jahren Gefängnis. Die Schweizer Behörden hatten eine Auslieferung abgelehnt. 2015 ergab ein psychiatrisches Gutachten, dass er zum Zeitpunkt der Entführung nicht urteilsfähig war. Er war zunächst in der geschlossenen Psychiatrie, danach im Gefängnis. Dort wartet er, bis ein Prozess vor dem Bundesstrafgericht über die Tatbestände Freiheitsberaubung, Entführung und Störung des öffentlichen Verkehrs urteilt und über die therapeutischen Massnahmen befindet.

Träumst du?

Träumst du? ist ein Lied der deutschen Neue Deutsche Härte-Band Oomph!, in Kooperation mit der tschechischen Sängerin Marta Jandová. Das Stück ist die zweite Singleauskopplung aus ihrem dritten Kompilationsalbum Delikatessen und Siegertitel des Bundesvision Song Contest 2007.

Aufgenommen, komponiert und produziert wurde das Lied von den Oomph!-Mitgliedern Andreas Crap, Robert Flux und Dero Goi. Gemischt wurde die Single von Flux. Die Single wurde unter den Musiklabels GUN Records und Sony Music Entertainment veröffentlicht. Auf dem Cover der Maxi-Single ist – neben der Aufschrift des Künstlers und des Liedtitels – eine Schülerin, mit gesenktem Kopf auf den Tisch, zu sehen.
Die Erstveröffentlichung der Single erfolgte am 9. Februar 2007 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Maxi-Single beinhaltet neben der Radioversion auch eine Remixversion und das dazugehörige Musikvideo von Träumst du?, sowie die Lieder Für immer und Augen auf! (live), als B-Seite. Insgesamt gibt es vier verschiedene Maxi-Singles, die sich alle durch die Anzahl an Titel und der Auswahl der B-Seiten unterscheidet. Träumst du wurde zuvor bereits in einer Solo-Version ohne Jandová aufgenommen und auf dem neunten Studioalbum GlaubeLiebeTod veröffentlicht.
Der Liedtext zu Träumst du? ist komplett auf Deutsch verfasst. Sowohl die Musik als auch der Text wurden von Andreas Crap, Robert Flux und Dero Goi verfasst. Musikalisch bewegt sich der Song im Bereich der Neuen Deutsche Härte. Die Strophen werden vom Oomph!-Sänger Dero gesungen, der Refrain wird von Dero und Marta Jandová zusammen gesungen. Das Lied behandelt eine Verabredung zum Suizid durch einen gemeinsamen Sturz.
„Träumst du mit mir heut Nacht?, springst du mit mir heut Nacht? Träumst du mit mir heut Nacht?, kommst du mit mir aufs Dach?“
Das Musikvideo zu Träumst du? wurde in einem Schulgebäude gedreht. Zu sehen ist Jandová die eine sehr freizügig gekleidete Lehrerin spielt. In ihrem Unterricht verwendet sie die verbotene Prügelstrafe in sehr lasziven und zweideutigen Posen. Zwischendrin sind Ausschnitte des Hausmeisters der Schule zu sehen, der eine versteckte Kamera im Unterrichtsraum von Jandová angebracht hat und sich an ihr „aufgeilt“. Die Gesamtlänge beträgt 4:05 Minuten. Regie führte Oliver Sommer, produziert wurde es von den AVA Studios.
Oomph! und Marta Jandová gewannen den Bundesvision Song Contest 2007 für Niedersachsen mit neun Punkten Vorsprung vor dem für Hamburg antretenden Musiker Jan Delay mit dem Lied Feuer (138 Punkte). Während der Punktevergabe aller 16 Bundesländer setzten sich die beiden Kontrahenten schon relativ früh mit einem kleinen Abstand vor ihren Mitkonkurrenten ab, letztendlich konnten aber Oomph! und Jandová den Endspurt für sich behaupten. Neben ihrer Heimat Niedersachsen bekamen sie ebenfalls aus Rheinland-Pfalz die volle Punktzahl. Dies war die dritte Austragung des Bundesvision Song Contestes.
Für Marta Jandová ist dies bereits die zweite Teilnahme bei der dritten Austragung des Bundesvision Song Contests. Bereits 2005 nahm sie zusammen mit Apocalyptica und dem Titel Wie weit für das Bundesland Baden-Württemberg teil. Sie belegten zusammen den fünften Platz mit 77 Punkten.
Jeder Künstler dreht zu Promotionzwecken einen Wahlwerbespot für die Teilnahme am BuViSoco. In diesem sind Oomph! in einem Rock‘n’Roll Trainingscamp, mit einer Kiss-Coverband, in Braunschweig zu sehen.
Träumst du? erreichte in Deutschland Position neun der Singlecharts und konnte sich insgesamt eine Woche in den Top-10 und neun Wochen in den Charts halten. In Österreich erreichte die Single in fünf Chartwochen Position 48 der Singlecharts.
Für Oomph! ist es nach Augen auf! und Brennende Liebe bereits der dritte Top-10-Erfolg in Deutschland. In Deutschland ist es ihr elfter Charterfolg, sowie der sechste in Österreich. Für Jandová ist es der erste Top-10-Erfolg in Deutschland. Nach Wie weit? ist es ihr zweiter Charterfolg in Deutschland und Österreich.
Studioalben: Oomph! (1992) | Sperm (1994) | Defekt (1995) | Wunschkind (1996) | Unrein (1998) | Plastik (1999) | Ego (2001) | Wahrheit oder Pflicht (2004) | GlaubeLiebeTod (2006) | Monster (2008) | Des Wahnsinns fette Beute (2012)
Kompilationen: 1991–1996 The Early Works (1998) | Best of Virgin Years (2006) | Delikatessen (2006) Truth or Dare (2010)
Singles: Ich bin Du (1991) | Der neue Gott (1993) | Breathtaker (1993) | Sex (1994) | 3+1 (1994) | Ice-Coffin (1995)  | Gekreuzigt (1998)  | Unsere Rettung (1998)  | Das weiße Licht (1999)  | Fieber (1999)  | Niemand (2001)  | Supernova (2001)  | Augen auf!  (2004)  | Brennende Liebe (2004)  | Sex hat keine Macht (2004)  | Gott ist ein Popstar (2006)  | Das letzte Streichholz (2006)  | Die Schlinge  (2006)  | Gekreuzigt 2006/The Power of Love (2006) | Träumst du? (2007) | Wach auf! (2008) | Labyrinth (2008) | Sandmann (2009) | Zwei Schritte vor (2012) |

Yannick Dalmas

Yannick Dalmas (* 28. Juli 1961 in Le Beausset) ist ein ehemaliger französischer Automobilrennfahrer.

Die französische Formel-3-Meisterschaft brachte Mitte der 1980er Jahre eine Fülle an Spitzenfahrern hervor, von denen einige den Weg in den internationalen Motorsport fanden. Die Kämpfe in dieser Monoposto-Formel trennten früh die Spreu vom Weizen. Die Brüder Alain und Michel Ferté, Michel Trollé, Pierre-Henri Raphanel, Olivier Grouillard, Éric Bernard, Jean Alesi, Érik Comas und Yannick Dalmas waren Vertreter dieser Auslese, die einige von ihnen bis in die Formel 1 führte.
Yannick Dalmas kam 1985 als französischer Formel-Renault-Champion in die nationale Formel-3-Meisterschaft. Als Gewinner dieser Nachwuchsformel konnte er sich die Cockpits fast aussuchen. Dalmas entschied sich für das damalige Spitzenteam, das ORECA F3-Team, dessen zweites Cockpit er übernahm. Spitzenfahrer bei ORECA war Pierre Henri Raphanel, der Meisterschaftsdritte des Vorjahrs. Der Kampf um die Meisterschaft 1985 entbrannte zwischen den beiden Fahrern bereits nach dem ersten Rennen voll. Schließlich wurde Raphanel neuer Meister, Dalmas musste sich mit dem zweiten Rang in der Meisterschaft zufriedengeben. Die Saison 1986 – Raphanel war in die Formel 3000 gewechselt, wo er ebenfalls für ORECA fuhr – stand ganz im Zeichen des Südfranzosen. Dalmas gewann sechs von elf Rennen und damit seine zweite nationale Meisterschaft. Dem Beispiel Raphanels folgend, wechselte er 1987 in die Formel 3000. Hier war ORECA nicht so konkurrenzfähig wie in der Formel 3. Auf Siege und gute Platzierungen folgten immer wieder Ausfälle infolge technischer Probleme. Dennoch gab es für Dalmas nach Siegen in Pau und Jarama den fünften Gesamtrang in der Formel-3000-Meisterschaft 1987 und durch diesen Erfolg den Einstieg in die Formel 1.
Noch in der Saison 1987 gab Dalmas sein Debüt in der Formel 1. Beim Großen Preis von Mexiko fuhr er den Lola LC87 des Larrousse-Teams. Schon beim dritten Rennen, dem Großen Preis von Australien in Adelaide, erzielte er mit Rang fünf die erste Punkteplatzierung, welche jedoch keine Punkte erbrachte, da Larrousse zu dieser Saison nur ein Fahrzeug für die Weltmeisterschaft gemeldet hatte.
Es folgte ein Jahr als Stammfahrer bei Larrousse. Dieses Jahr war geprägt von sportlichen Misserfolgen. Zuerst wurde die Karriere durch zwei Unfälle bei Testfahrten vor Saisonstart behindert. Eine vorerst als Ohrentzündung diagnostizierte Erkrankung wuchs sich bis zum Jahresende zur lebensbedrohenden Legionärskrankheit aus. Seine besten Platzierungen mit dem Lola LC88 mit Lamborghini-Motor blieben zwei siebte Plätze beim Großen Preis von Monaco und beim Großen Preis der USA in Detroit.
1989 blieb Dalmas im Team von Larrousse, scheiterte aber fast immer in der Qualifikation. Nur beim Großen Preis von San Marino gab es mit Rang 26 den letzten Startplatz – allerdings streikte der Motor beim Vorstart, sodass Dalmas nicht einmal die Einführungsrunde fahren konnte. Dalmas wurde daraufhin durch Michele Alboreto ersetzt und wechselte mitten in der Saison zu AGS. Der AGS JH23B mit Cosworth-Motor war ebenso wenig konkurrenzfähig wie das Nachfolgemodell JH24, und Dalmas schaffte 1989 keine weitere Qualifikation für ein Rennen der Formel 1. Aus Mangel an Alternativen blieb er auch 1990 bei AGS, mit ähnlich schlechter Ausbeute wie im Jahr zuvor. Die Saison umfasste 15 Rennen, nur fünfmal konnte er sich qualifizieren. Sein bestes Ergebnis war der neunte Rang beim Großen Preis von Spanien in Jerez. Nach dem Ablauf der Saison 1990 verlängerte Dalmas seinen Vertrag bei AGS nicht mehr und wechselte als Werksfahrer für Peugeot zu den Sportwagen. Spät in seiner Karriere kam er unverhofft noch zu zwei Rennen in der Formel 1, als er in der Saison 1994 bei den Großen Preisen von Italien und Portugal noch einmal für Larousse in das Cockpit des Larrousse LH94 stieg.
Anders als in der Formel 1 verlief die Karriere von Yannick Dalmas im Sportwagen erfolgreich. Heute ist er der erfolgreichste französische Rennfahrer beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, einem Langstreckenrennen, das seit 1923 gefahren wird und an dem bis auf Alain Prost alle großen Piloten aus Frankreich teilnahmen. Zum ersten Mal ging Dalmas 1991 als Werkspilot für Peugeot an den Start, die erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg Fahrzeuge für das 24-Stunden-Rennen vorbereitet hatten. Unter Teamchef Jean Todt waren Keke Rosberg und Pierre-Henri Raphanel seine Teamkollegen. Der Peugeot 905 war schnell, jedoch noch nicht standfest. Das Trio fiel nach 68 Runden mit Getriebeschaden aus, gewann aber die zur Weltmeisterschaft der Gruppe C zählenden Rennen in Magny Cours und Mexiko-Stadt.
Im folgenden Jahr gelang der erste Sieg in Le Mans. Peugeot hatte das Auto merklich verbessert, die Probleme mit dem Getriebe konnten gelöst werden, und Dalmas fuhr mit Mark Blundell und Derek Warwick einen viel umjubelten Sieg für die Grande Nation ein. Mit Siegen in Silverstone und Fuji und zweiten Plätzen in Monza und Donington teilte er sich Ende des Jahres den Titel eines Sportwagen-Weltmeisters mit Derek Warwick.
1993 gab es einen Dreifachsieg für die Werksmannschaft, diesmal mit der Evo-Stufe des 905 als Peugeot 905 Evo 1 C. Für Dalmas gab es im Team mit Thierry Boutsen und Teo Fabi Rang 2. Nach Erfüllung der anvisierten Ziele mit den Siegen in Le Mans zog sich Peugeot Ende der Saison 1993 wieder vom Rennsport zurück. Dalmas hatte sich als schnellster aller Werkspiloten einen so guten Namen als Langstreckenpilot gemacht, dass er sich in den folgenden Jahren keine Sorgen um ein Cockpit in Le Mans machen musste. 1994 folgte der zweite Sieg, diesmal am Steuer des Dauer 962 GT LM Porsche (eigentlich ein Porsche 962, der angepasst an das neue Reglement vom deutschen Le-Mans-Porsche-Team als „Dauer“ eingesetzt wurde), geteilt mit Hurley Haywood und Mauro Baldi.
1995 gewann er gemeinsam mit Masanori Sekiya und JJ Lehto mit dem McLaren F1 GTR BMW nach einer Distanz von 4055,800 km. McLaren ist damit bis heute der einzige Hersteller von Rennfahrzeugen, der mit seinen Wagen sowohl in Le Mans als auch beim Großen Preis von Monaco und bei den 500 Meilen von Indianapolis gewinnen konnte. 1996 wechselte Yannick Dalmas zu Porsche und fuhr den neuen Porsche 911 GT1 nicht nur in Le Mans, sondern auch in der FIA-GT-Weltmeisterschaft. 1996 erreichte er in Le Mans Rang drei mit seinen Teamkollegen Karl Wendlinger und Scott Goodyear. 1997 saß er im Auto (wieder im Porsche 911 GT 1) mit Ralf Kelleners und Emmanuel Collard. Der Werks-Porsche lag am Vormittag jenes Sonntags überlegen in Führung, als Kelleners den Wagen vor der Indianapolis nach einem Feuer im Cockpit abstellen musste. Die Streckenposten konnten den Brand zwar schnell löschen, die Chance auf den vierten Sieg war jedoch dahin. Im selben Jahr gab es aber den zweiten Platz in der Gesamtwertung der GT-Weltmeisterschaft. Dalmas gewann zu Beginn des Jahres auch erstmals die 12 Stunden von Sebring, dort auf einem Ferrari 333 SP.
1998 fuhr Porsche mit vier Fahrzeugen in Le Mans. Dalmas fuhr den Spyder, den Porsche LM 1 98, der von Joest Racing als Semi-Werkswagen eingesetzt wurde. Beide Spyder schafften die 24-Stunden-Distanz nicht. Der Wagen von Dalmas (mit Michele Alboreto und Stefan Johansson) fiel in Runde 107 mit einem Schaden an der Elektrik aus. Der Sieg ging dennoch an Porsche (Stéphane Ortelli, Laurent Aïello und Allan McNish im GT 1), weil der in Führung liegende Toyota GT-One, wieder mit Ralf Kelleners am Steuer, eine Stunde vor Schluss des Rennens mit einem Getriebeschaden liegen blieb.
Den vierten Sieg in Le Mans gab es für Dalmas 1999. Beim ersten Gesamtsieg von BMW pilotierte er mit Pierluigi Martini und Joachim Winkelhock den BMW V12 LMR. Es folgte 2000 ein Ausfall bereits in der ersten Runden mit dem neuen Reynard Spyder von ORECA, 2001 ein weiterer Ausfall auf einer Chrysler Viper GTS-R und 2002, bei seinem bisher letzten Einsatz, ein siebenter Rang für Audi.
Dalmas fuhr 1995 und 1996 auch in der DTM bzw. ITC einen Opel Calibra für das Joest-Racing-Team. Trotz großem Einsatz blieben dort die Erfolge aus.
1964: Henri Grandsire | 1965: Jean-Pierre Beltoise | 1966: Johnny Servoz-Gavin | 1967: Henri Pescarolo | 1968: François Cevert | 1969: François Mazet | 1970: Jean-Pierre Jaussaud | 1971: Patrick Depailler | 1972: Michel Leclère | 1973: Jacques Laffite | 1978: Alain Prost/Jean-Louis Schlesser | 1979: Alain Prost | 1980: Alain Ferté | 1981: Philippe Streiff | 1982: Pierre Petit | 1983: Michel Ferté | 1984: Olivier Grouillard | 1985: Pierre-Henri Raphanel | 1986: Yannick Dalmas | 1987: Jean Alesi | 1988: Érik Comas | 1989: Jean-Marc Gounon | 1990: Éric Hélary | 1991: Christophe Bouchut | 1992: Franck Lagorce | 1993: Didier Cottaz | 1994: Jean-Philippe Belloc | 1995: Laurent Redon | 1996: Soheil Ayari | 1997: Patrice Gay | 1998: David Saelens | 1999: Sébastien Bourdais | 2000: Jonathan Cochet | 2001: Ryō Fukuda | 2002: Tristan Gommendy