Freddie Mac

Freddie Mac (Federal Home Loan Mortgage Corporation) ist eine börsennotierte US-amerikanische Hypothekenbank mit Firmensitz in Tysons Corner, Virginia. Freddie Mac kauft Hypothekenkredite von Banken, fasst diese Kredite zusammen und bringt sie als hypothekenbesicherte Wertpapiere (mortgage-backed securities) auf den Kapitalmarkt. Der heutige Name des Unternehmens leitet sich als Quasi-Akronym aus der Abkürzung seines ursprünglichen Namens Federal Home Loan Mortgage Corporation (FHLMC) ab.
Freddie Mac ist ein staatlich gefördertes US-Unternehmen (government-sponsored enterprise) und wird vom Office of Federal Housing Enterprise Oversight (OFHEO) beaufsichtigt. Derzeit ist das Unternehmen die zweitgrößte Hypothekenbank der Vereinigten Staaten. Die Bank erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von 14,263 Mrd. US-Dollar.

Freddie Mac wurde 1970 vom Kongress der Vereinigten Staaten als Federal Home Loan Mortgage Corporation gegründet, um dem zur selben Zeit privatisierten Wettbewerber Fannie Mae und den FHL-Banken Konkurrenz zu machen und so ein Monopol zu verhindern.
Ein Bilanzierungsskandal führte 2003 zu Umbesetzungen in den Führungsetagen der Bank. In den Jahren 2000 bis 2002 waren die Gewinne des Unternehmens um mehrere Milliarden US-Dollar zu niedrig ausgewiesen worden.
2008 geriet das Unternehmen ebenso wie der Konkurrent Fannie Mae aufgrund der Immobilienkrise in den Vereinigten Staaten in finanzielle Schwierigkeiten. Am 13. Juli 2008 kündigte die US-Regierung an, Freddie Mac und Fannie Mae mit Krediten und Aktienkäufen in Milliardenhöhe zu stützen, um einen Bankrott der beiden Bankhäuser zu verhindern. US-Senat und US-Repräsentantenhaus haben dies am 23. Juli in den Grundsätzen genehmigt. Am 7. September 2008 übernahm die zuständige Aufsichtsbehörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) die Kontrolle über Freddie Mac. Die beiden staatsnahen Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac erhielten 2008 einen Rettungskredit von 187 Milliarden Dollar. Bis März 2014 wurde der staatliche Rettungskredit wieder vollständig zurückgezahlt.

Herbert Plank

Herbert Plank (* 3. September 1954 in Sterzing) ist ein ehemaliger italienischer Skirennläufer. Nach Zeno Colò und bis zur Ära des Kristian Ghedina galt der Südtiroler als der erfolgreichste Abfahrer Italiens. Unter anderem konnte er im Dezember 1977 als erster Italiener die Abfahrt auf der Saslong in Gröden gewinnen.

Der Südtiroler Plank gewann 1972 bei der erstmals ausgetragenen Junioreneuropameisterschaft die Goldmedaille in der Abfahrt. Danach wurde er zu einem der wenigen Fahrer, der in den Weltcupabfahrten dem dominierenden österreichischen Team um Franz Klammer und den so genannten Crazy Canucks Paroli bieten konnte. Zwischen 1973 und 1980 feierte er fünf Siege. Insgesamt konnte Plank sich 46-mal unter den besten Zehn platzieren, fast ausnahmslos bei Abfahrtsläufen. In den technischen Disziplinen ging er nur sporadisch an den Start.
Der größte Erfolg seiner Karriere gelang ihm 1976 bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck. Im Abfahrtslauf am Patscherkofel errang er hinter seinem Dauerrivalen Franz Klammer und Bernhard Russi die Bronzemedaille. Vier Jahre später bei den Winterspielen von Lake Placid kam er noch einmal auf den sechsten Platz.
Nach der Saison 1980/81 erklärte Plank seinen Rücktritt vom aktiven Skisport. Sein Sohn Andy ist ebenfalls Skirennläufer und Juniorenweltmeister 2009 in der Abfahrt.
Plank gewann insgesamt sieben italienische Meistertitel:

Krankenhaus für Infektionskrankheiten und Pneumologie Dr. Victor Babeș

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Das Krankenhaus für Infektionskrankheiten und Pneumologie Dr. Victor Babeș (rumänisch Spitalul Clinic de Boli Infecțioase și Pneumofiziologie Dr. Victor Babeș) wurde 1920 im Jagdwald Temeswar (rumänisch: Pădurea Verde Timișoara) als einziges Infektionskrankenhaus im Westen Rumäniens gegründet.

Im Jahr 1920 wurden im Jagdwald drei Pavillons des Spitals für Lungen- und Infektionskrankheiten mit 130 Betten erbaut. Der Mediziner Alfred Metz erwarb sich besondere Verdienste in der Organisation und Leitung der funktionellen Labortätigkeit und der Hämatologie des Infektionskrankenhauses zwischen 1930 und 1939.
Von 1949 bis 1969 war Hans Röhrich Klinikleiter am Krankenhaus für Infektionskrankheiten und Pneumologie Dr. Victor Babeș, wo er die erste Abteilung für Thorax- und Lungenchirurgie in Temeswar aufbaute. 1958 fand die erste Lungensegmentresektion statt. Ab 1961 erzielte die Thorax-Chirurgie Erfolge in den Bereichen Thorax-Plastik, Pneumothorax, Mediastinum, Rippenresektion und Perikard. Der Nachfolger von Hans Röhrich war Virgil Ene, der die Klinik ab 1970 leitete.
Seit 1952 trägt das Krankenhaus den Namen des rumänischen Pathologen Victor Babeș. Das Krankenhaus verfügt über eine Abteilung für Pneumologie mit 75 Betten, davon 60 für Tuberkulose, und eine Abteilung für Infektionskrankheiten mit 60 Betten, davon vier für AIDS-Patienten. Zudem hat das Krankenhaus eine Abteilung für Raucherentwöhnung und ein Schlaflabor.
Das Krankenhaus für Infektionskrankheiten und Pneumologie Dr. Victor Babeș in Temeswar ist das einzige seiner Art im Westen Rumäniens. Es versorgt Patienten aus dem Kreis Timiș und aus den benachbarten Kreisen Arad, Hunedoara und Caraș-Severin.
Kreisklinikum für Notfallmedizin Timișoara • Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Bega • Klinik für Psychyiatrie • Unfallkrankenhaus Casa Austria • Klinik für Orthopädie und Traumatologie • Poliklinik für Sportmedizin • Studentenambulatorium
Universitätsklinikum Neue Kliniken • Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Dumitru Popescu • Universitätsklinik für Onkologie und Dermato-Venerologie • Klinik für Augenheilkunde • Klinik für Physio- und Balneotherapie • Klinik für Kieferchirurgie • Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen ASCAR • Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde • Klinik für zahnärztlichen Notfalldienst
Militärkrankenhaus für Unfallchirurgie Dr. Victor Popescu • Chirurgische Klinik der Regionaldirektion für Transportwesen • Kinderklinik Louis Țurcanu • Krankenhaus für Infektionskrankheiten und Pneumologie Dr. Victor Babeș

Hypericum juniperinum

Hypericum juniperinum ist eine Pflanzenart aus der Familie der Johanniskrautgewächse. Die Art kommt in Venezuela und Kolumbien vor. In den Departments Cundinamarca und Boyacá wird sie als Chite bezeichnet und zur Herstellung von Besen benutzt. Aber auch als Brennmaterial findet die Pflanze Verwendung.

Hypericum juniperinum ist ein Strauch der eine Höhe zwischen einem halben und einem Meter erreicht. Der Stamm ist aufgerichtet und verästelt sich enganliegend. Die Blattspreite der ungestielten Laubblätter ist circa 6,3 bis zehn Millimeter lang und 0,6 – 0,8 Millimeter breit. Die geraden oder lanzettförmigen, kanuartigen Blätter sind verdreht und liegen eng an oder stehen nur minimal vom Stiel ab. Die Basis ist gerade und der Blattrand ist teilweise trocken und membranartig durchscheinend. Die Spitze des Blattes ist spitzwinklig. Die Blüten sind dicht gepackt und ähneln Trauben. Die ovalen Kelchblätter messen 1,6 – 2,4 Millimeter in der Länge und 0,8 Millimeter in der Breite. Ihr Ende ist zugespitzt. Die schrägen Kronblätter sind zwischen 3,6 und 4,8 Millimeter lang und 0,8 bis 1,2 Millimeter breit. Der Fruchtknoten ist 1,2 Millimeter groß, wobei der aufsetzende Griffel weniger als fünf Millimeter misst. Die Narbe ist kopfförmig. Die Früchte erreichen Größen zwischen 1,2 und zwei Millimetern. Die Blütezeit reicht von Mai bis September, woran sich von Dezember bis März die Fruchtreife anschließt.
Die Pflanze findet sich in Kolumbien wie Venezuela auf gut dränierten Böden.
Die Art wurde 1821 von Karl Sigismund Kunth erstbeschrieben. Eine Veröffentlichung von Jacques Denys Choisy, 1824 ordnete die Art als brathys var. juniperinum der Art Hypericum brathys unter, was heute jedoch nur noch als Synonym angesehen wird.
Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil den unter Quellen angegebenen Quellen, darüber hinaus werden zitiert: