St. Laurentius und Mariä Himmelfahrt (Fridritt)

Die römisch-katholische Kirche St. Laurentius und Mariä Himmelfahrt befindet sich in Fridritt, einem Ortsteil der Stadt Münnerstadt im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen. Sie ist dem hl. Laurentius von Rom sowie Mariä Himmelfahrt geweiht.

Die Kirche gehört zu den Münnerstädter Baudenkmälern und ist unter der Nummer D-6-72-135-122 in der Bayerischen Denkmalliste registriert.

Fridritt war – besonders nach dem Dreißigjährigen Krieg – ein beliebter Wallfahrtsort; die Wallfahrer wurden von Pfarrern aus Wermerichshausen (heute Stadtteil von Münnerstadt) und dem Kloster Bildhausen betreut. Dass die Wallfahrt schon vor dem Dreißigjährigen Krieg bestand, lässt sich aus einer Notiz des Geschichtsschreibers Ignaz Gropp schließen, der zufolge die Wallfahrt in den Kriegswirren einging, sowie aus einem Bericht über frühere Wallfahrten von Valentin IV., Abt des Klosters Bildhausen, aus dem Jahr 1656 an den Würzburger Weihbischof Johann Melchior Söllner.

Zu dieser Zeit gab es im Ort bereits eine erste, möglicherweise im 14. Jahrhundert entstandene Kapelle, die sich möglicherweise an der Stelle der Sakristei der heutigen Fridritter Kirche befand. Über die Ursprünge dieser Kapelle ist nichts bekannt. Der Hochaltar war der Muttergottes, der rechte Seitenaltar dem hl. Laurentius von Rom und der linke Seitenaltar den heiligen Aposteln geweiht. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden an der Kapelle Schäden repariert, wobei der Münnerstädter Maler Adam Eigenbrodt die Fenster und die Gipserei der Kapelle bemalte.

Der Sage nach sollen an den Abenden vor den Marienfesten Seufzer in der Kapelle zu hören gewesen sein; an den Marienfesten selbst soll ein Glöcklein geläutet haben.

Als die Anzahl der Wallfahrer immer stärker zunahm und auch der Bau einer Emporkirche in der ab 1728 baufälligen Kapelle nicht mehr ausreichte, initiierte der aus Königshofen stammende Wermerichshausener Pfarrer Kaspar Indau (1733–1768) den Bau der heutigen St. Laurentius und Mariä Himmelfahrt-Kirche unter dem Würzburger Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn-Buchheim. Der Bau der Kirche wurde aus dem Opfergeld der Wallfahrer finanziert, später vermachte Pfarrer Indau auch sein Vermögen zugunsten der St. Laurentius und Mariä Himmelfahrt-Kirche.

Die Kirche entstand mit dem Bau des Langhauses vom 23. Juni 1734 bis 1737 unter dem Baumeister Georg Tantzer aus Ebern.

Der im Jahr 1737 wohl vom Neustädter Künstler Benedict Lux errichtete Hochaltar wurde vom Kloster Bildhausen finanziert. Der Hochaltar trägt das Wappen von Engelbert Klöpfel, dem Abt des Klosters. Als Altarbild wurde die Erscheinung Mariens mit dem Gottessohn beim hl. Bernhard von Clairvaux ausgewählt. Die Seitenfiguren stellen (von links nach rechts) den hl. Aquilin, den hl mcm taschen sale. Kilian, den hl. Engelbert und den hl. Johannes Nepomuk dar.

Am linken Seitenaltar befindet sich, auf Goldgrund stehend, die Mitte des 14. Jahrhunderts entstandene Wallfahrtsfigur Maria mit Kind. Die Marienfigur wird von lebensgroßen Säulen der hl. Joachim und Anna, der Eltern Mariens, sowie ihrer weiteren Verwandten, des hl. Zacharias und der hl. Elisabet flankiert. Der rechte Seitenaltar beherbergt zu beiden Seiten des Altarbildes vom reichen Fischfang die vier Evangelisten.

In der Kanzel befinden sich in vier Nischen die Bildsäulen der Kirchenväter Gregorius, Augustinus, Ambrosius und Hieronymus.

Die Orgel wurde im Jahr 1738 von Johann Philipp Seuffert geschaffen.

Der frühgotische Kirchturm wurde etwa im Jahr 1775 erhöht; in diesem Zusammenhang hat sich ein Überschlag des Kissinger Zimmermeisters Johann Streit erhalten.

Die Kirche wurde mehrfach, unter anderem im Jahr 1867, renoviert.

Koordinaten:

Ingo Senftleben

Ingo Senftleben (* 10. August 1974 in Großenhain) ist ein deutscher Politiker (CDU) und seit dem 18. November 2014 als CDU-Fraktionsvorsitzender Oppositionsführer im Landtag von Brandenburg. Am 25. April 2015 wurde er zudem zum Parteivorsitzenden der CDU Brandenburg gewählt.

Ingo Senftleben wuchs in Ortrand auf und besuchte dort von 1981 bis 1991 die Polytechnische Oberschule. Nach der Berufsausbildung zum Maurer bis 1994 war er bis 1995 Baufacharbeiter und bis 1999 Vorarbeiter im Bereich Brückenbau der STRABAG AG. Von 1995 bis 2001 absolvierte er an einem Institut in Hamburg ein Fernstudium und schloss dieses als Staatlich geprüfter Hochbautechniker ab.

Ingo Senftleben ist evangelisch, verheiratet und hat drei Töchter.

Seit 1997 ist Senftleben Mitglied der CDU. Von 1997 bis 1999 war er Kreisvorsitzender der Jungen Union Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Seit 2005 ist Senftleben Mitglied im Landesvorstandes der CDU Brandenburg. Im November 2014 wurde er zum Fraktionsvorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Brandenburg gewählt.

Am 25. April 2015 wurde er mit 78 Prozent der Stimmen in einer Kampfabstimmung zum Landesvorsitzenden der CDU Brandenburg gewählt, wobei auf seinen Gegenkandidaten Wieland Niekisch 13,6 Prozent der Stimmen entfielen.

Von 1998 bis heute ist Ingo Senftleben Mitglied der Stadtverordnetenversammlung in seiner Heimatstadt Ortrand. Von 2003 bis 2014 war er Bürgermeister der Stadt Ortrand und seit 2003 ist er Mitglied des Kreistages Oberspreewald-Lausitz. Senftleben hat seit September 1999 einen Sitz im Landtag Brandenburg. Auch bei den Landtagswahlen 2004, 2009 und 2014 konnte er sich im Wahlkreis 38 (Oberspreewald-Lausitz I) mit 34,9 %, 37,1 % bzw. 36,2 % der Erststimmen gegen die Kandidaten von PDS/Die Linke und SPD durchsetzen. Er zog somit erneut direkt in das Parlament ein.

Von 2004 bis 2009 war er Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport und Bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Landtag Brandenburg. Von 2009 bis 2014 war er Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion Brandenburg und Sprecher der CDU-Fraktion für den ländlichen Raum und Demographie. Seit 2009 ist er Mitglied im Präsidium und Hauptausschuss des Landtages Brandenburg. Im November 2014 übernahm er den Fraktionsvorsitz in der CDU-Landtagsfraktion.

Mitglied im Braunkohleausschuss des Landes Brandenburg ist Senftleben seit Oktober 2014, im rbb-Rundfunkrat sitzt er seit Februar 2015.

Ingo Senftleben ist Vorsitzender beim Förderverein SeeCampus Schwarzheide-Lauchhammer e.V..

Bundestag: Volker Kauder

Landtage:
CDU: Baden-Württemberg: Wolfgang Reinhart | Berlin: Florian Graf | Brandenburg: Ingo Senftleben | Bremen: Thomas Röwekamp | Hamburg: André Trepoll | Hessen: Michael Boddenberg | Mecklenburg-Vorpommern: Vincent Kokert&nbsp mcm taschen sale;| Niedersachsen: Björn Thümler | Nordrhein-Westfalen: Armin Laschet | Rheinland-Pfalz: Julia Klöckner | Saarland: Klaus Meiser | Sachsen: Frank Kupfer | Sachsen-Anhalt: Siegfried Borgwardt | Schleswig-Holstein: Daniel Günther | Thüringen: Mike Mohring
CSU: Bayern: Thomas Kreuzer

Fett = Partei- und Fraktionsvorsitzender
Kursiv = Oppositionsführer

Baden-Württemberg: Thomas Strobl | Berlin: Frank Henkel | Brandenburg: Ingo Senftleben | Bremen: Jörg Kastendiek | Hamburg: Roland Heintze | Hessen: Volker Bouffier | Mecklenburg-Vorpommern: Lorenz Caffier | Niedersachsen: David McAllister | Nordrhein-Westfalen: Armin Laschet | Rheinland-Pfalz: Julia Klöckner | Saarland: Annegret Kramp-Karrenbauer | Sachsen: Stanislaw Tillich | Sachsen-Anhalt: Thomas Webel | Schleswig-Holstein: Ingbert Liebing | Thüringen: Mike Mohring

Gewählte Mitglieder des Bundesvorstand: Peter Altmaier | Christian Baldauf | Ralf Brauksiepe | Elmar Brok | Michael Fuchs | Regina Görner | Hermann Gröhe | Serap Güler | Elke Hannack | Reiner Haseloff | Elisabeth Heister-Neumann | Gudrun Heute-Bluhm | Franz Josef Jung | Peter Liese | Thomas de Maizière | Michael Meister | Elisabeth Motschmann | Katherina Reiche | Dagmar Schipanski | Arnold Vaatz | Johann David Wadephul | Sabine Weiss | Dietrich Wersich | Annette Widmann-Mauz | Monica Wüllner | Otto Wulff

Beratende Mitglieder des Bundesvorstand: Werner M. Bahlsen | Lorenz Caffier | Roland Heintze | Frank Henkel | Franz-Josef Holzenkamp | Jörg Kastendiek | Jenovan Krishnan | Ingbert Liebing | Carsten Linnemann | Mike Mohring | Frank Oesterhelweg | Thomas Rachel | Herbert Reul | Helmut Sauer | Ingo Senftleben | Thomas Webel | Paul Ziemiak

Provinz und Land Brandenburg (1945–1952):
Wilhelm Wolf | Ernst Zborowski | Karl Grobbel | Hermann Gerigk | Hans-Paul Ganter-Gilmans | Heinz Sauer

Land Brandenburg (seit 1990):
Herbert Schirmer | Lothar de Maizière | Ulf Fink | Carola Hartfelder | Peter Wagner | Jörg Schönbohm | Ulrich Junghanns | Johanna Wanka | Saskia Ludwig | Michael Schierack | Ingo Senftleben

Friedrichshafen FF 33

Die Friedrichshafen FF 33 war ein deutsches Militärflugzeug der Flugzeugbau Friedrichshafen, das ab 1914 in verschiedenen Ausführungen gebaut wurde. Es waren dreistielige verspannte Doppeldecker, die als Seeaufklärer verwendet wurden.

Bei den ersten Maschinen saß der Beobachter vor dem Piloten, was ab der Variante FF 33b geändert wurde mcm taschen sale, so dass der Pilot vorne saß und der Beobachter hinten ein bewegliches MG bedienen konnte.

Die Variante FF 33e war unbewaffnet, erhielt jedoch eine Funkausrüstung. Teilweise wurde ein Doppelsteuer eingebaut und die FF 33 als Schulflugzeuge verwendet.

Spätere Versionen ab der FF 33f waren in den Abmessungen verkleinert und wurden mit zweistieligen Tragflächen ausgeliefert. Dazu kam später ein nach vorne feuerndes starres MG, das vom Piloten betätigt wurde. Im September 1916 kam als letzte Variante die FF 33L zur Auslieferung, die als Basis für die Friedrichshafen FF 49 diente. Es wurden etwa 470 FF 33 gebaut.

Die vier FF 33e und vier FF 33L, die seit 1916 in der deutschen Seeflugstation Pejnerdjik bei Warna am Schwarzen Meer stationiert waren, wurden im Juni 1918 der bulgarischen Marine übergeben. Sie wurden 1920 auf Anordnung der Alliierten Kontrollkommission gemäß den Bedingungen des Friedensvertrags zerstört

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Seit Mitte 2009 beschäftigt sich eine Gruppe von Enthusiasten rund um den Flugzeugbau Friedrichshafen, darunter einige Nachkommen Theodor Kobers, um einen flugfähigen originalgetreuen Nachbau der FF 33e.

Uhr der fließenden Zeit

Die Uhr der fließenden Zeit ist eine 13 Meter hohe Wasseruhr im Berliner Europa-Center, die sich über drei Etagen erstreckt mcm taschen sale. Die Uhr wurde von dem Franzosen Bernard Gitton entworfen und 1982 aufgestellt. Die Zeit wird bei dieser Uhr in einem Kreislauf durch flüssigkeitsgefüllte Glaskugeln angezeigt, deren kleinste im Zwei-Minuten-Takt gefüllt werden. In der unteren Hälfte der Uhr schwingt zusätzlich ein Pendel.

Diese moderne Art einer Wasseruhr stellt den Ablauf von Minuten und Stunden im Zwölf-Stunden-Takt dar. In einem System gläserner, zu Türmen angeordneter Kugeln und kommunizierender Röhren fließt farbiges Wasser und ermöglicht mittelbar die Anzeige der jeweiligen Uhrzeit. Immer um 1 Uhr und um 13 Uhr leert sich das gesamte System – nur die Stundenanzeige von 1 Uhr bzw. 13 Uhr bleibt sichtbar – und der Zyklus beginnt von neuem.

Vor dem nördlichen Eingang des Europa-Centers an der Budapester Straße steht als vergleichbares Pendant der Art, wie die Zeit auch noch angezeigt werden kann, die Berlin-Uhr, die auch als Mengenlehreuhr bekannt ist.

Die Uhr ist im Grunde eine Pendeluhr. Die abgelaufene Zeit wird ermittelt, indem die vergangenen Schwingungen des Pendels gezählt werden. In normalen Pendeluhren wird dazu ein mechanisches Uhrwerk verwendet. Bei dieser Uhr hingegen dient der Fluss des Wassers zur Zählung der Pendelschwingungen. Die Konstruktion der Uhr ist so angelegt, dass der Wasserfluss um rund 50 Prozent schwanken kann, ohne dass die Ganggenauigkeit der Uhr beeinträchtigt wird.

Aus dem Vorratsbehälter im oberen Bereich fließt ein kontinuierlicher (aber nicht konstanter) Wasserstrom auf einen mit dem Pendel verbundenen Behälter

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, der ausreicht, um das sich während einer Pendelbewegung ansammelnde Wasser aufzunehmen. Bei jeder Pendelbewegung gibt dieser Behälter seinen Inhalt einmal in den Kreislauf ab. Gleichzeitig dient dieser Wasserzufluss zur Aufrechterhaltung der Pendelbewegung.

Das System zur Zählung der erfolgten Pendelbewegungen beruht auf kommunizierenden Röhren und dem Prinzip des Saughebers. Zur unmittelbaren Zählung der Pendelschwingungen dienen mehrere Abschnitte jeweils in Form eines „N“ mit abgerundeten Ecken. Dabei gelangt das Wasser von oben rechts in das „N“ und verlässt es nach unten links, sobald der Füllstand der rechten beiden Teilschenkel über die linke obere Spitze des „N“ steigt. Dabei wird die gesamte im „N“ befindliche Flüssigkeit abgesaugt und vom darunter liegenden „N“ aufgenommen.

Durch diese Konstruktion verhält sich die Uhr recht tolerant gegenüber Schwankungen der Flüssigkeitszufuhr. Das „N“ läuft über, sobald ein bestimmtes Wasservolumen (V) eingeströmt ist. Am tolerantesten gegenüber Schwankungen im Zufluss ist die Uhr, wenn jedes „N“ in zwei Zyklen befüllt wird. Der Zufluss pro Pendelschwingung kann dann zwischen V und V/2 (also um den Faktor 2) schwanken, ohne dass die Ganggenauigkeit beeinträchtigt wird.

Der Konstrukteur hat diese Regel bei den ersten drei Kaskaden eingehalten und sich bei der vierten und letzten für eine Verdreifachung entschieden. Die Volumen der „N“-Behälter betragen also 1V, 2V, 4V und 12V. Dadurch muss bei jeder Pendelschwingung zwischen V/2 und 3V/4 Wasser zufließen, um die Ganggenauigkeit zu erhalten. Bei korrektem Ablauf läuft der letzte Behälter also nach 24 Pendelschwingungen über. Die Schwingungsdauer des Pendels beträgt somit exakt fünf Sekunden.

Während die „N“-Kaskaden laufen, füllt sich im oberen Bereich der Uhr ein Behälter, dessen Volumen einer Anzeige von zwei Minuten entspricht (und der bei höherem Wasserstrom einfach überläuft). Die „N“-Kaskade endet, wenn das untere der vier „N“ nach zwei Minuten überläuft. Der dort erzeugte Unterdruck wird auf die Minutenanzeige übertragen und setzt so einen Saugheber in Gang, der den gefüllten Behälter im oberen Bereich in die Minutenanzeige entleert. Nach Ablauf einer Stunde läuft die (auch N-förmige) Minutenanzeige über und löst über einen ähnlichen Saugmechanismus die Befüllung eines Stundenbehälters aus. Jeweils um 1 Uhr und um 13 Uhr leert sich auch der Stundenbehälter und der Zyklus beginnt von neuem.

Das ablaufende Wasser wird im unteren Bereich der Uhr gesammelt und in regelmäßigen Abständen wieder in das Reservoir im oberen Bereich der Uhr gepumpt.

Koordinaten:

Miles Macdonell

Miles Macdonell (* um 1767 in Inverness-shire, Schottland; † 28. Juni 1828 in Pointe-Fortune, Niederkanada) war britischer Offizier und Kolonialverwalter im heutigen Kanada. Er war der erste Gouverneur (1811–1815) von Assiniboia in der Red-River-Kolonie für die Hudson’s Bay Company (HBC).

1773 emigrierte Macdonells Familie nach Nordamerika und ließ sich in Caughnawaga am Mohawk River bei New York nieder. Bei Ausbruch des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs floh die Familie nach Norden und Macdonells Vater kämpfte für die britische Krone. 1783 ließ sich die Familie in St Andrews im damaligen Stormont County, Ontario nieder.

Macdonell zeigte früh militärische Ambitionen und war ab 1782 Kadett beim King’s Royal Regiment of New York bis zu dessen Auflösung 1784. Danach verliert sich seine Spur, er kehrte wahrscheinlich nach Schottland zurück und heiratete da Isabella McDonell of Morar. 1791 jedenfalls ließ er sich als Farmer mit seiner Frau in Osnabruck Township, Oberkanada nieder.

1794 starb Macdonells erste Frau und hinterließ ihm zwei Söhne und zwei Töchter; er schloss sich danach als Leutnant dem Royal Canadian Volunteer Regiment an und wurde 1796 zum Captain befördert. 1798 heiratete er erneut, doch seine zweite Frau, Catherine McDonell of Collachie, starb nur ein Jahr später kinderlos. Nach der Auflösung seines Regiments kehrte er auf seine Farm zurück, und heiratete Nancy Macdonell. Obwohl er seine Farm wirtschaftlich zu führen versuchte, suchte er weiter nach militärischen Positionen, da er sich hier ein besseres Auskommen erhoffte.

Nach verschiedenen Bewerbungen um militärische Positionen ernannte man ihn 1811 zum Gouverneur von Assiniboia, einem Verwaltungsamt in der Red-River-Kolonie, einem Projekt Lord Selkirks innerhalb der HBC. Dies brachte ihm viel Kritik in der Verwandtschaft ein mcm taschen sale, die der Konkurrentin North West Company (NWC) nahestand. Doch der Posten versprach ihm ein geregeltes Einkommen und die Tilgung seiner zwischenzeitlich aufgehäuften Schulden, und Selkirk, den Macdonell bereits 1804 kennengelernt hatte, hielt große Stücke auf ihn.

Macdonell wurde inmitten die Auseinandersetzung zwischen der wirtschaftlichen angeschlagenen HBC, und ihrer neuen Konkurrentin NWC geworfen, dem Pemmikan-Krieg. Die HBC wollte die kostspielige Versorgung ihrer Expeditionen aus Europa durch eine logistisch günstigere Versorgung vor Ort ersetzen, und gleichzeitig der NWC ihre Versorgungsbasis abschneiden, die sich in der nördlichen Prairie bei den Métis für ihre jährlichen Unternehmungen ausrüstete. Das 300.000 km² große Gebiet war offiziell Teil des Fellhandelsmonopols von Ruperts Land der HBC, doch Fell wurde von der NWC hier nicht gehandelt, sondern eben nur Expeditionen ausgerüstet.

Nachdem Macdonell im Herbst 1812 erste Siedler in die neue Kolonie gebracht hatte, wurde bald klar, dass an Selbstversorgung vorerst nicht zu denken war. Im Januar 1814 erließ er deshalb die Pemmican Proclamation, die die Ausfuhr von Versorgungsgütern jeglicher Art aus der gesamten Red-River-Kolonie verbot, und damit die Ausrüstung von Expeditionen der NWC; für letztere war das eine offene Kriegserklärung. Es folgten erste Beschlagnahmungen von Pemmikan, die für Métis und NWC nicht mehr und nicht weniger als Raubdiebstahl waren, und mit Plünderungen bei den neuen Kolonisten beantwortet wurden. Die NWC versuchte zudem, die Siedler zur Umsiedlung ins östliche Kanada zu drängen, dem 40 Familien im Frühjahr 1815 auch nachgaben.

Am 17. Juni 1815 schließlich ergab sich Macdonell der NWC gegen das Versprechen, die verbliebenen Siedler nicht anzugreifen. Er wurde nach Montreal gebrachte um wegen Pemmikan-Diebstahl angeklagt zu werden, was dann allerdings nicht umgesetzt wurde. Die Auseinandersetzungen in der Kolonie endeten nicht mit Macdonells Auslieferung, er selbst kehrte jedoch nicht mehr in den Westen zurück. Bereits im April hatte man Macdonells Nachfolger Robert Semple ernannt, er traf aber erst im Herbst mit einer Gruppe Neusiedler aus Schottland ein. Doch auch dieser sollte das Blatt nicht wenden können, bereits im Sommer 1816 kam er in der Schlacht von Seven Oaks ums Leben.

Macdonell zog sich nach Oberkanada auf seine Farm im Osnabruck Township zurück, wo er vergeblich versuchte, ihm seiner Meinung nach zustehende Gegenleistungen für das Amt in Assiniboia einzufordern. Er sollte für den Rest seines Lebens verschuldet bleiben. Von den 4 Jahren als Gouverneur scheint er sich nie richtig erholt zu haben und war wohl vor allem psychisch stark belastet

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. Zuletzt zog er auf die Farm seines Bruders nach Pointe-Fortune in Niederkanada, wo er 1928 schließlich starb.

Das Schwarze Auge: Herokon Online

Das Schwarze Auge: Herokon Online war ein Browser-MMORPG des deutschen Entwicklers Silver Style Studios in der Spielwelt Aventurien des Rollenspielregelwerks Das Schwarze Auge (DSA).

Das Entwicklerstudio meldete im Juni 2014 Insolvenz an. Im Februar 2015 wurden die Spieleserver abgeschaltet.

Das Free-to-play-Browser-Spiel beginnt genreüblich mit der Charaktererstellung. Herokon Online verwendet das DSA-Regelwerk 4.1. Der Spieler hat die Wahl zwischen verschiedenen Rassen und kann sich anschließend einen sogenannten Archetypen, d. h. einen vorgenerierten Heldentypen, auswählen. Alternativ kann der Spieler auch in umfangreichen Charaktererstellungsmenüs einen Charakter nach eigenen Vorstellungen und gemäß Regelwerk kreieren.

Das Spielgeschehen wird aus einer starren, isometrischen Überblicksperspektive präsentiert. Die Spielfigur wird mit Hilfe einer Point-and-Click-Steuerung indirekt durch die Spielwelt navigiert. Das Spiel selbst ist endlos und bietet dem Nutzer auf unterschiedlichen Ebenen Spielanreize. Zum einen kann er rollenspiel-übliche Aufträge annehmen. Typischerweise erfordern diese Aufträge die kämpferische Auseinandersetzung mit feindlichen Kreaturen. Für das Töten der Gegner erhält die Spielfigur Abenteuerpunkte, die mit Hilfe von Trainern und in Abhängigkeit vom Charakterlevel der Spielfigur in den Ausbau der Fähigkeiten gesteckt werden können. Allerdings können nicht alle Aufträge von einem Charakter alleine erfüllt werden. In diesen Fällen muss sich der Spieler mit anderen Mitspielern zusammenschließen, um gemeinsam gegen die feindlichen Kreaturen vorzugehen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, in Arenen gegen die Charaktere anderer Mitspieler anzutreten.

Herokon Online ist der erste Titel der Silver Style Studios. Diese entstanden 2010 als Neugründung einiger Mitarbeiter des insolventen deutschen Publishers The Game Company und dessen internen Entwicklerstudios Silver Style Entertainment. Dieser hatte zuvor an dem Action-Rollenspiel Das Schwarze Auge: Demonicon gearbeitet mcm taschen sale, das nach der Insolvenz jedoch mit einem Teil der Belegschaft vom deutschen Publisher Kalypso Media übernommen wurde. Als Grundlage für Herokon diente Silver Style die selbstentwickelte, auf Adobe Flash basierende LightStream-Engine. Die offizielle Ankündigung des Spiels erfolgte im November 2011.

Das Spiel entstand mit Unterstützung mehrerer DSA-Autoren und -Künstler. So wirkten die langjährigen Chefredakteure Thomas Römer und Florian Don-Schauen an der Ausarbeitung mit, ebenso wie Jan Ulrich Lindner und Anton Weste. Im weiteren Verlauf waren zudem Hadmar von Wieser, Mark Wachholz, Chris Gosse

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, Matthias Freund und Lena Kalupner beteiligt

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. Für das Artwork konnte unter anderem der langjährige DSA-Zeichner Uğurcan Yüce sowie die Illustratorin und ehemalige künstlerische Leiterin Melanie Maier gewonnen werden. Die Musik wurde von der Fantasy-Musikformation Erdenstern komponiert.

Nachdem das Spiel am 10. Januar 2012 zuerst in den geschlossenen Beta-Test ging, startete am 30. August 2012 die sogenannte Open Beta. Zeitgleich wurde der Online-Shop aktiviert. Zum Zeitpunkt der Open Beta standen insgesamt drei Regionen um die aventurischen Siedlungen „Greifenfurt“, „Baliho“ und „Trallop“ zur Verfügung, bei der Charakterwahl standen drei Rassen und insgesamt neun Professionen zur Auswahl.

Im Oktober 2012 kündigte Silver Style die Veröffentlichung eines Karten-, Quest- und Charakter-Editors an, der denselben Umfang wie die Entwicklerwerkzeuge besitzen und es Spieler ermöglichen solle, die Spielwelt nach eigenen Vorstellungen auszubauen. Silver Style erhoffte sich dadurch, den Umfang der Spielwelt, der einmal den gesamten Kontinent Aventurien umfassen soll, mit Hilfe der Spieler und Anhänger des Rollenspiels zu erweitern.

Am 13. Januar 2014 erweiterte Silver Style die Spielwelt um die Region Thorwal. Zudem wurde die Schicksalsklingen-Kampagne von 1992 inhaltlich fortgesetzt. Autoren der neuen Geschichte sind Thomas Römer, Matthias Freund und Lena Kalupner.

Sascha Penzhorn von Buffed.de lobte die atmosphärische Inszenierung, die sich in der detailreich gestalteten Spielwelt und den gut geschriebenen, jedoch unvertonten Dialogen widerspiegele. Auch werde der Spieler im Vergleich zu anderen Spielen nicht durch übermäßige Begrenzung der kostenlosen Spielinhalte gegängelt. Das DSA-Regelwerk sei sehr gut umgesetzt, zwinge den Spieler durch seine Komplexität jedoch zu einer intensiven Beschäftigung mit dem Charaktersystem. Das Echtzeit-Kampfsystem kritisierte er als „mäßig animiert“ und sei von der Leistung der Künstlichen Intelligenz mangelhaft.

„Herokon Online steckt voller fantastischer Geschichten, sieht mit seinen liebevoll detaillierten 2D-Grafiken toll aus und begeistert mit dem besten Soundtrack, den ein Browserspiel je hatte. Als DSA-Fan finde ich das Spiel gleich noch mal so toll. Wer gute Rollenspiele liebt und sich ein wenig mit dem Regelwerk auseinandersetzt, kommt aber auch ohne Vorkenntnisse zurecht.“

Im Test des Online-Spielemagazins GamingXP bemängelte der Autor zudem eine hakelige Steuerung und die starre Kameraperspektive. Insgesamt zeigte sich der Tester aber zufrieden:

„Was des einen Freud, ist des anderen Leid, denn die gute Atmosphäre von „Herokon Online“ kommt nur auf, wenn man sich in der Welt auskennt und das nötige Hintergrundwissen mitbringt. Für Spieler, welche nicht über dieses Wissen verfügen, gibt es wahrscheinlich bessere Free-2-Play-Spiele wie z.B. „Der Herr der Ringe Online“, da dort das Gameplay einfach leichter von der Hand geht und alles ein bisschen interaktiver vonstatten geht. Wenn man sich aber auskennt, ist „Herokon Online“ genau das, was DSA-Fans wollen.“

Auszeichnungen

Computerspiele in der Rollenspielwelt von Das Schwarze Auge

1992: Die Schicksalsklinge • 1994: Sternenschweif • 1996: Schatten über Riva

2008: Drakensang • 2010: Am Fluss der Zeit (Phileassons Geheimnis)

2012: Satinavs Ketten • 2012: Herokon Online • 2013: Memoria • 2013: Demonicon • 2014: Blackguards • 2015: Blackguards 2

Handyspiele • Browserspiele

Jestřabí

Jestřabí (deutsch: Jastraby, 1939–1945 Habichtsau) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt sechs Kilometer südöstlich von Slavičín und gehört zum Okres Zlín.

Jestřabí befindet sich im Nordwesten der Weißen Karpaten auf dem Gebiet des Naturparks CHKO Bílé Karpaty. Das Dorf liegt unterhalb der Einmündung der Rokytenka in einem rechten Seitental der Vlára. Nördlich erheben sich die Stupně (490 m) und der Rubanisko (501 m), östlich der Brálové, im Nordosten der Lázek (399 m), südöstlich der Na Nivách (512 m), im Süden die Doubrava (520 m), südwestlich die Rovně (435 m) sowie im Nordwesten die Vrchy (461 m). Auf dem Na Nivách befindet sich ein Sendeturm. Nördlich des Dorfes verläuft entlang der Vlára die Wlarabahn, die nächste Bahnstation ist Popov.

Nachbarorte sind Vrbětice und Křekov im Norden, Popov im Nordosten, Štítná nad Vláří im Osten, Žírce, Salašisko, Vápenice und Kršlisko im Südosten, Velíková, Šebák, Valentová und Kochavec im Süden, Jabloní, Podsedky, Šanov und Pod Zbytkem im Südwesten, Rokytnice und Hrádek na Vlárské dráze im Westen sowie Rokytenka, Divnice und Bohuslavice nad Vláří im Nordwesten.

Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes erfolgte im Jahre 1503. Die Feste Jestřabí bildete zu dieser Zeit ein Erblehn der Burg Brumov, dessen Besitzer Jan Flajh von Jestřabí war. Der Name des Dorfes leitet sich von jestřáb (Habicht) ab. Im Jahre 1520 wurde das Dorf als Gestrzebij, 1571 als Gestrzaby, 1671 als Jestržaby und 1720 als Jestrzabi bezeichnet. Der Ort gehörte ursprünglich zum Olmützer Kreis und nach dessen Teilung im Jahre 1637 zum Hradischer Kreis. Seit 1787 bestand in Jestrzabi eine Lokalie und Pfarrschule, zuvor war das Dorf nach Brumov gepfarrt. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Jestřaby der Herrschaft Brumov untertänig.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Jestřabí ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft Uherský Brod und dem Gerichtsbezirk Valašské Klobouky. Zwischen 1855 und 1866 war das Dorf dem Bezirk Valašske Klobouky zugeordnet und kam danach zur wiedererrichteten Bezirkshauptmannschaft Uherský Brod zurück. Die Lokalie Štítná nad Vláří wurde 1856 zur Pfarre erhoben, Jestřabí und Popov waren fortan dorthin eingepfarrt. Nach der Aufhebung des Okres Valašské Klobouky kam Jestřabí Ende 1960 zum Okres Gottwaldov. Zwischen 1976 und 1991 war Jestřabí nach Štítná nad Vláří-Popov eingemeindet. Die Ansiedlung Kochavec wurde 1976 vom Kataster Jestřabí abgetrennt und Rokytnice zugeschlagen. Seit Beginn des Jahres 1992 bildet Jestřabí eine eigene Gemeinde.

Für die Gemeinde Jestřabí sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Jestřabí gehören die Ansiedlungen Rokytenka und Velíková.

Bělov | Biskupice | Bohuslavice nad Vláří | Bohuslavice u Zlína&nbsp mcm taschen sale;| Bratřejov | Brumov-Bylnice&nbsp

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;| Březnice | Březová | Březůvky | Dešná | Dobrkovice | Dolní Lhota | Doubravy | Drnovice | Držková | Fryšták | Halenkovice | Haluzice | Horní Lhota | Hostišová | Hrobice | Hřivínův Újezd | Hvozdná | Jasenná | Jestřabí | Kaňovice | Karlovice | Kašava | Kelníky | Komárov | Křekov | Lhota | Lhotsko | Lípa | Lipová | Loučka | Ludkovice | Luhačovice | Lukov | Lukoveček | Lutonina | Machová | Mysločovice | Napajedla | Návojná | Nedašov | Nedašova Lhota | Neubuz | Oldřichovice | Ostrata | Otrokovice | Petrůvka | Podhradí | Podkopná Lhota | Pohořelice | Poteč | Pozlovice | Provodov | Racková | Rokytnice | Rudimov | Sazovice | Sehradice | Slavičín | Slopné | Slušovice | Spytihněv | Šanov | Šarovy | Štítná nad Vláří-Popov | Tečovice | Tichov | Tlumačov | Trnava | Ublo | Újezd | Valašské Klobouky | Velký Ořechov | Veselá | Vizovice | Vlachova Lhota | Vlachovice | Vlčková | Všemina | Vysoké Pole | Zádveřice-Raková | Zlín | Želechovice nad Dřevnicí | Žlutava

Franz Hohenberger

Franz Hohenberger (* 14. August 1867 Wien mcm taschen sale; † 17. Dezember 1941 ebenda) war ein österreichischer Maler.

Hohenberger studierte Zeichnung bei Joseph Eugen Hörwarter, dann 1883 bis 1886 Malerei an der Kunstakademie in Wien bei Christian Griepenkerl, August Eisenmenger und Siegmund L’Allemand, danach bis 1891 Historienmalerei an der Kunstakademie bei Leopold Carl Müller. Nach dem Studium hielt er sich von 1891 bis 1893 in Paris auf, wo ihn die Malerei der Impressionisten beeinflusste und kehrte dann nach Wien zurück. 1893/94 schuf er mit Josef Engelhart Bilder für den Zirkus Somossy in Budapest.

Mit Josef Engelhart und Maximilian Lenz schuf er 1894 die Fassade des Wiener Annahofes (Architekten Fellner & Helmer), 1897 des Wiener Urania-Volksbildungshauses (Architekt Max Fabiani). 1895 unternahm er eine Reise nach Indien, China und Japan. 1898 wurde Hohenberger Mitglied der Wiener Secession und war von 1906 bis 1908 deren Vorsitzender.

1902 gründete er gemeinsam mit Ferdinand Kruis eine Malschule

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, die er 1916 wegen Einberufung zum Kriegsdienst als Kriegsmaler in Lublin auflösen musste. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Hohenberger mit dem Professorentitel ausgezeichnet. 1938 wurde er Mitglied des Wiener Künstlerhauses.

Seine Werke befinden sich u. a. in den Sammlungen des Historischen Museums der Stadt Wien, der Österreichischen Galerie Belvedere, der Albertina und des Heeresgeschichtlichen Museums.

Hohenberger gestaltete unter anderem das Hochaltarbild der Brigittakirche in Wien 20 (1906) sowie mit Josef Engelhart im Schloss Kogl im Attergau einen Freskenzyklus mit dem Thema „Der Verschwender“ von Ferdinand Raimund (1913).

Joachim Christian Timm (Apotheker)

Joachim Christian Timm (* 7. Dezember 1734 in Wangerin; † 3. Februar 1805 in Malchin) war Ratsapotheker und Bürgermeister von Malchin.

Joachim Christian Timm wurde als Sohn des Tabakspinners und Krämers Matthias Ernst Timm (1704–1779) in Wangerin in Hinterpommern geboren. Er besuchte die Rektorschule zu Wangerin und begann ab Michaelis 1749 in seinem Geburtsort eine fünfjährige Lehre bei Apotheker Friedrich John, wo er anschließend ein Jahr als Gehilfe arbeitete. Die Wanderschaft führte Timm in den 1750er Jahren nach Mecklenburg. Bis 1757 konditionierte er beim Rostocker Arzt und Apotheker Dr. med. Wolff, später bei Hofapotheker Bracht in Rostock. Ende der 1750er Jahre kam Timm schließlich als Provisor nach Malchin zu Apotheker Georg Heinrich Krüger oder dessen Erben. 1760 wurde Timm Ratsapotheker in Malchin. 1771 wurde er zum Senator gewählt. An 1778 war Timm Zweiter, ab 1790 Erster Bürgermeister von Malchin. Mit seinem Tod endete in der altmecklenburgischen Landtagsstadt die Tradition, dass zeitgleich mehr als ein Bürgermeister die Geschicke der Stadt lenkte.

Als Apotheker interessierte ihn auch die Botanik. Eifrig sammelte er vornehmlich in der Gegend um Malchin Pflanzen aller Art mcm taschen sale, speziell auch Kryptogamen. 1788 erschien sein Werk „Florae megapolitanae Prodromus“, das er ganz nach seinem Vorbild, dem schwedischen Botaniker Carl von Linné, angelegt hatte

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. Professor Johannes Hedwig aus Leipzig benannte später eine Gattung Kryptogame nach ihm „Timmia“ und speziell ein von ihm bei Malchin (Mecklenburg) gefundenes Moos „Timmia Megapolitana“. Megapolitana steht hier für den Fundort Mecklenburg. Ein Berg auf dem arktischen Ellesmere Island wurde auf Betreiben des Timmia-Monografen Guy Brassard als „Mount Timmia“ nach ihm benannt.

Joachim Christian Timm war seit 1762 mit Anna Christine Elisabeth Witte (1743–1792) verheiratet, einer Kaufmannstochter aus Röbel. In der Ehe wurden zehn Kinder geboren, darunter die Söhne Joachim (1768–1801) und Hans Timm (1774–1852), die nacheinander als Ratsapotheker in Malchin die Nachfolge des Vaters antraten. Ein weiterer Sohn

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, Helmuth Timm (1782–1848), wurde Pastor in Groß Gievitz, später in Malchin.

Joachim Christian Timm gilt heute als Wegbereiter der modernen Botanik in Deutschland.

Lichtskulptur Gelmeroda

Die Lichtskulptur Gelmeroda ist eine Lichtinstallation an der als Feininger-Kirche bekannten Dorfkirche Gelmeroda in dem Ortsteil Gelmeroda der Stadt Weimar in Thüringen.

Die Lichtskulptur (LS 9803) wird erzeugt als flüchtiges Gebilde und ist in ihrer Wirkung, die zart und andeutungsweise bis stark und expressiv sein kann, abhängig von der Dunkelheit und dem Grad der Luft- und Partikeldichte oder Dunst oder Schneetreiben in ihrer Umgebung. Die LS 9803 ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Natur und Technik, von Absicht und Zufall. Der Betrachter kann sich an wechselnden Wirkungen erfreuen, die beste besteht wegen der Lichtreflexion bei Schneetreiben. Sie ist keine übliche Gebäudeanstrahlung, sondern mit dem Gebäude und der umgebenden Lufthülle kommunizierende Lichtkunst. Als temporäres Kunstwerk, das immer wieder neu entsteht, ist die Lichtskulptur der Kulturhauptstadt Weimar 1999 gewidmet. Die Lichtskulptur ist von der Autobahn A4 kommend an der sogenannten „Feininger-Kirche“ in Gelmeroda zu sehen.

Der Architekt Peter Mittmann hatte die Idee, ausgehend von einer Beobachtung 1995 in Hamburg in der Nacht während Nebels, dass sich eine ähnliche Erscheinung wie die in Lyonel Feiningers Bildern, realisieren ließe. Bis in den März 1998 dauerten die Versuche mit der Firma BEGA auf dem Werksgelände und vor Ort. Das Projekt wurde realisiert von dem Freundeskreis Weimar-Kulturstadt Europas 1999 e

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. V. und durch zahlreiche Sponsoren, darunter Jenoptik AG Jena mcm taschen sale, Meissner u. Wurst GmbH & Co Stuttgart, Osram GmbH Berlin, Sparkasse Weimar. Seit März 2012 hat die Trägerschaft die Stadt Weimar mit Unterstützung der StadtWerke Weimar übernommen. Sie erstrahlt zurzeit von Donnerstag bis Sonntag, jeweils während völliger Dunkelheit bis Mitternacht.

Zum Einsatz kommen Ende der 1990er Jahre neuartige Hochdruck-Halogen-Metalldampflampen in den Farben blau und grün, die hier erstmals für ein Kunstwerk Verwendung gefunden haben. Gegenüber Allgebrauchslampen mit Farbfiltern haben diese nur 15 % der vergleichbaren notwendigen Leistung. Die Installation verfügt darüber hinaus über Leistungsscheinwerfer mit rotationssymmetrischer Lichtstärkenverteilung, ein Sichtweitenmeßgerät zur witterungssensiblen Steuerung, eine funkgesteuerte und inzwischen zeitgesteuerte Schaltanlage. Eine neue Lichttechnik mit LED wird zurzeit entwickelt.

Die Gelmerodaer Kirche durchzieht wie ein Leitmotiv alle Schaffensperioden des deutsch-amerikanischen Malers Lyonel Feininger und wurde durch ihn weltbekannt. In ihrer schlichten, klaren Form hat sie insbesondere in den expressiven kubistischen Gemälden des Meisters ausdrucksstarke Interpretationen erfahren. Sie sind Vorbild für die Konzeption der Lichtskulptur. „…Malereien aus den umgebenden Dörfern, die mir alle bei meinen Radausflügen im märchenhaften Licht erschienen… Gelmerodas ohne Zahl…“ (Zitat am 3. April 1952). Die Kirche ist seit 1994 die erste Autobahnkirche in den neuen Bundesländern.